winterpflege haut
Der Winter ist da. Für viele ist der Winter gleichbedeutend mit Weihnachten und Schnee, doch die kalte Jahreszeit hat auch ihre Schattenseiten. Denn sie stellt nicht nur unser Immunsystem auf die Probe, sondern auch unsere Haut.

Haut im Winter
Gerade im Winter neigt die Haut aufgrund der geringen Luftfeuchtigkeit draußen und drinnen zum Austrocknen, weil sie verstärkt Feuchtigkeit an die Oberfläche bringt, wo diese schnell verdunstet. Abwechselnd kalte (draußen) und warme, trockene Luft (drinnen) stellt für die Haut eine größere Belastung dar als man glauben mag.

Darüber hinaus produzieren die Talgdrüsen in der Haut bei Kälte weniger Lipide, die Zellen gegen die Umgebung abgrenzen, also den natürlichen Schutzfilm der Haut bilden und die Haut geschmeidig halten. Wenn die Haut trocken ist, können viel einfacher Risse entstehen, durch die unter anderem Bakterien und Viren in den Organismus eindringen können. Die Haut wird spröde und reagiert sensibler auf Umwelteinflüsse.

5 Hautpflege-Tipps im Winter

1) Da das Gesicht und die Hände im Winter der Kälte direkt ausgesetzt sind, erfordern sie besondere Pflege. Daher sind eine gute Gesichtscreme und Handcreme im Winter ein Muss für alle, die Wert auf eine gesunde und gepflegte Haut legen. Diese sollten täglich angewendet werden, damit die Haut ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt wird und diese ihren natürlichen Schutzfilm aufrechterhalten kann.

Menschen mit trockener Haut dürfen im Winter zu Produkten greifen, die etwas mehr Fett enthalten. Bei fettiger Haut sollte man allerdings bei den gewohnten Produkten bleiben, damit die Talgdrüsen nicht verstopft werden. Wichtig ist regelmäßige Verwendung von Cremes, die die Haut ausreichend mit Feuchtigkeit versorgen. Da die Haut individuell unterschiedlich auf Cremes reagieren kann, kann es sinnvoll sein, mehrere Cremes auszuprobieren und zu schauen, wie die eigene Haut auf diese reagiert.

2) Im Winter sollte man nicht allzu oft, lang und vor allem warm (oder gar heiß) duschen/baden, weil hierdurch der Haut Fett entzogen wird. Nach dem Duschen sollte die Haut eingecremt werden. (oder man greift zu einem feuchtigkeitsspendenden Gel/Shampoo)

3) Bei Kosmetik wie Make-Up ist Vorsicht geboten – hier empfehlen sich vor allem Produkte mit einem hohen Fettanteil. (z.B. mit Sheabutter)

4) Ausreichend Flüssigkeit und gesunde Ernährung. Die Haut besteht zu einem großen Teil aus Wasser, daher sollte man neben feuchtigkeitsspendenden Cremes darauf achten, dass man ausreichend Wasser trinkt. (Jeder nicht in Form von Kaffee, Schwarztee, Limonade, Säften etc.) Das Trinken von etwa anderthalb bis zwei Liter Wasser (oder Früchtetee) täglich gewährleistet eine ausreichende Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit. Lebensmittel wie fettiger Fisch (Lachs, Makrele etc.), Nüsse, frisches Gemüse und Obst sowie Milch und Vollkornprodukte versorgen die Haut außerdem mit allen Vitalstoffen, die sie braucht.

5) Nicht zuletzt sollte man versuchen, Stress zu vermeiden und dem Organismus ausreichend Schlaf gönnen, damit die Einheit von Körper und Geist einwandfrei funktionieren kann.


gewalt an maedchen stoppen
Sorry I am a girl – so lautet der Titel der Teaserkampagne von UNICEF, die darauf aufmerksam macht, dass Jahr für Jahr Millionen von Mädchen getötet, abgetrieben, vernachlässigt, ungenügend ernährt, zu spät oder gar nicht medizinisch behandelt werden – nur weil sie Mädchen sind.

Noch immer werden auf der ganzen Welt Söhne als Wunschkinder bevorzugt, was dazu führt, dass Mädchen millionenfach abgetrieben werden.

China, Indien, Südkorea: Mädchen unerwünscht
Nur ein Beispiel ist China mit seiner Ein-Kind-Politik, die zu unzähligen Abtreibungen geführt hat – »wenn man nur ein Kind haben darf, dann sollte es ein Junge sein, der Versorger der Familie«, lautet die Schlussfolgerung, die sich für viele chinesische Eltern (und nicht nur Väter) hieraus ergibt. Aber auch in Indien gelten Töchter als Last, weil ihre Familien bei einer Heirat an die des Bräutigams eine Mitgift entrichten müssen, die oftmals dazu führt, dass die Familie des Mädchens verarmt. Bereits heute gibt es in Indien sieben Millionen mehr Jungen als Mädchen. Auch in Südkorea sind Jungen erwünscht, wohingegen Mädchen eher verpönt sind.

Auch in Europa keine Seltenheit
Doch die geschlechtsspezifische Diskriminierung ist nicht nur „in fernen Ländern“ verbreitet. Selbst in Europa (Albanien, Bosnien, Montenegro, Kroatien sowie Armenien und Georgien) stehen Frauen oftmals unter Druck, einen Sohn und Stammhalter gebären zu müssen, den sich vor allem die Väter wünschen. Die moderne pränatale Diagnostik hat die Zahl der Mädchen-Abtreibungen ebenfalls in die Höhe steigen lassen. Da entsprechend immer weniger Mädchen zur Welt kommen, entsteht ein Ungleichgewicht, das letztlich zu Frauenhandel, sexueller Ausbeutung und Vergewaltigungen führt. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF geht davon aus, dass weltweit über 100 Millionen Mädchen betroffen sind – diese Mädchen sind nicht mehr da, von ihnen ist nur ein Echo übrig geblieben…

Der Song „Echo“
Um auf diese unfassbare Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen, haben neun Schweizer Sängerinnen (Big Zis, Heidi Happy, Francine Jordi, Emel, Anna Kaenzig, Eliane Müller, Lyn M., Angie Ott und Sina) für UNICEF den Song „Echo“ aufgenommen – die Rede ist vom Echo, das einzig bleibt, nachdem ein Mädchen nicht mehr da ist.

Helfen Sie mit!
Helfen Sie mit, die Gewalt an Mädchen zu stoppen – unterstützen Sie UNICEF mit einer Spende, damit die Organisation, die sich grundsätzlich für die Rechte aller Kinder einsetzt, gewaltgetroffene Mädchen unterstützen und gezielt die Stärkung von Mädchen fördern kann. Als kleines Geschenk können Sie den Song „Echo“ runterladen.


Neben den allseits bekannten Bordeaux- und Bourgogne-Weinen gibt es an der französischen Loire auch eine weniger bekannte, aber nicht minder gute Weinsorte – die Sancerre Weine.

Sancerre ist eine Appellation, die im sogenannten oberen Loire-Ostende des Loire-Tals liegt. Es ist bekannt für seine regen, mineralischen Weißweine, hergestellt aus Sauvignon Blanc Trauben, obwohl zuletzt auch Rot- und Rose-Weinte aus Sancerre, hergestellt aus Pinot Noir, immer beliebter werden.

Genau wie in Chablis, ist die kreidig weiße Kimmeridgium Erde das, was wirklich einen Sancerre Wein von denen in anderen nahe gelegenen Appellationen absetzt. Benannt nach einer Stadt in Dorset, das auch das Alter dieser geologischen Formation teilt, ist Kimmeridgium Boden eine Kombination aus Ton und Kalkstein, gefüllt mit Milliarden von winzigen, versteinerten Austernschalen. Es ist daher keine Überraschung, dass Sancerre Weine ausserordentlich gut mit Austern zusammenpassen.

Weißer Sancerre aus der Sauvignon Blanc-Traube ist halbtrocken, frische, fruchtig mit pflanzliche Aromen. Dieser passt gut zu den meisten Vorspeisen, sowie Austern und Fisch. Sauvignon Blanc sollte bei um 16 Grad Celsius serviert und möglichst innerhalb weniger Jahren getrunken werden.

Die Rosé- und roten Sancerre sind aus Pinot Noir, und daher ziemlich leicht und fruchtig. Aromen von Veilchen und Kirsche sind typisch. Perfekt passend zu leichten Gerichten – Huhn, Schweinefleisch, Aubergine. Dies sollte um 18-19 Grad Celsius serviert werden.


Rotwein Gesundheit
Rotwein
galt bereits in der Antike als Heilmittel. Seitdem hat sich an dieser Auffassung eigentlich relativ wenig geändert:  Ob ein Wein aus dem Elsass (aus diesem Gebiet kommen nur Weiß-, sondern auch Rotweine her), ein Cabernet Sauvignon, ein Merlot oder ein Spätburgunder – die Auffassung, dass moderater Weingenuss förderlich für die Gesundheit ist, ist weit verbreitet.

Gesundheitlichen Vorteile von Rotwein
Rotweintrinker, die diesen in Maßen zu sich nehmen, sollen ein niedrigeres Risiko zur Entwicklung von insgesamt mehr als 20 verschiedenen Krankheiten und gesundheitlichen Problemen besitzen.
Rotwein soll beispielsweise diverse Krebsarten (unter anderem auch Brustkrebs) vorbeugen können (Quelle) und einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System haben (insbesondere Arteriosklerose oder Arterienverkalkung verhindern können; Quelle) Während moderater Alkoholkonsum generell Arteriosklerose verhindern können soll, sei der der Effekt bei Rotwein am stärksten.
Rotwein wird auch mit niedrigeren Depressionsraten in Verbindung gebracht (Quelle). Die Antioxidantien im Rotwein sollen außerdem den Level des schlechten Cholesterins im Blut senken und den des guten Cholesterins steigern können (Quelle) und den Blutzucker besser regulieren können, indem die dessen Fluss verlangsamen und damit abrupten Blutzuckeranstieg vermeiden. (Quelle)
Interessant sind auch die Ergebnisse einer vor kurzem veröffentlichten Langzeitstudie, bei der mehr als 19.000 Frauen über einen Zeitraum von 13 Jahren beobachten wurden. Laut dieser Studie haben Frauen, die wenig bis moderat Alkohol konsumieren, ein geringes Risiko, übergewichtig zu werden. Rotwein hätte dabei den stärksten Effekt auf das Gewicht. (auch Weißwein, Bier und Liquor wurden getestet)
Nicht zuletzt sind einige Forscher auch überzeugt davon, dass Rotwein den Alterungsprozess verlangsamen kann, indem es Enzyme aktiviert, die bei der Reparatur der DNA, also der Gene und der inneren, biologischen Uhr eine wichtige Rolle spielen.

Wein oder Lebensstil?
Allerdings sehen einige Forscher die Ursache der gesundheitlichen Vorteile nicht im gemäßigten Weinkonsum, sondern darin, dass Personen, die Wein in Maßen konsumieren, zumeist aus der Mittelschicht stammen, die finanziell relativ gut gestellt (und es sich damit überhaupt leisten können, regelmäßig Wein zu trinken) und gebildet sind, sich relativ gesund ernähren und regelmäßig Sport treiben – alles Faktoren, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Abstinenzler dagegen hätten einen niedrigeren soziökonomischen Status und eine schlechtere Bildung sowie weniger und schlechtere soziale Beziehungen. Entscheidend für den positiven Effekt auf die Gesundheit sei also der Lifestyle, der Lebensstil, nicht der Wein.

Wein nie als Problemlöser ansehen
Wenn der Lebensstil also zu wünschen übrig lässt, hilft auch das tägliche Gals Weinrot kaum. Im Gegenteil: dieses kann leicht dazu verführen, mehr und öfter zu konsumieren. Und dann sind die Effekte von Rotwein alles andere als gesundheitsförderlich, sondern fatal. Wein sollte also idealerweise nicht bei Problemen herangezogen oder gar als Lösung von Problemen angesehen werden. Wenn man dagegen insgesamt einen gesunden Lebensstil pflegt, sich also gesund ernährt, regelmäßig sportlich betätigt, soziale Kontakte pflegt und auch etwas für seine geistige Gesundheit tut (z.B. Rechnen im Kopf, Fremdsprachen lernen, Einkaufsliste merken, Musizieren etc.), kann auch ein Glas Rotwein am Abend nicht schaden.


Biobauern
Das Handelsvolumen mit Bioprodukten legt jährlich um vier bis fünf Prozent zu. Vor allem biologisch hergestellte Lebensmittel werden den Ladenbetreibern förmlich aus den Händen gerissen. Dennoch steigen jedes Jahr Hunderte Schweizer Betriebe aus der Ökoproduktion aus. Wie kommt es dazu?

Die Wirtschaftlichkeit ist einer der Hauptgründe, weshalb manche Unternehmen dem Bio-Segment den Rücken kehren. Einige Betriebe schließen ihre Pforten für immer, andere wenden sich wieder dem klassischen Anbau zu, bei dem Pestizide eingesetzt werden dürfen. Die ökologisch bewirtschaftete Ackerfläche wird dadurch immer kleiner.

Die Direktvermarktung ist für viele Ökobetriebe ein Problem. Die Verantwortlichen verstehen in der Regel zwar jede Menge von der Landwirtschaft, aber nur wenig von Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Das Internet bieten Produzenten von biologischen Produkten die Möglichkeit, ihre Waren auf direktem Wege an Endverbraucher zu verkaufen. Einige Bio-Höfe betreiben eigene Webseiten, andere vertreiben ihre Produkte über ein Bio-Portal. Der Vorteil an Bio-Portalen ist, dass sie von den Nutzern leichter gefunden werden als unbekannte Seiten, die noch keine hohe Suchmaschinenposition haben.

Laut dem Dachverband Bio-Suisse gab es am Ende des Jahres 2012 in der Schweiz immerhin 115 Biobetriebe mehr als im Vorjahr. 245 Bauern stellten ihren Betrieb auf biologische Produktion um. Der Kanton Graubünden weist mit 54,9 Prozent den höchsten Anteil an Bio-Höfen auf. Im Kanton Bern hingegen produzieren von über 11.000 Betrieben nur 1.131 auf biologischem Wege – hier liegt der Anteil bei gerade einmal 10,2 Prozent.

Der Bio-Suisse-Präsident Urs Brändli fordert seit Langem eine angemessene Unterstützung der öffentlichen Hand, damit der ökologische Landbau weiterentwickelt werden kann. Investitionen in Forschung und Züchtung würden sich auf lange Sicht zugunsten des Agrarstandorts Schweiz auswirken. Der Bund wendet jährlich knapp 2,6 Milliarden Franken für die Unterstützung der ökologischen Landwirtschaft auf – zu viel, wie einige Kritiker meinen. Die Gelder dienten zum größten Teil der bäuerlichen Einkommenssicherung, nicht aber der Ökologie.

Es ist jedoch keineswegs so, dass staatliche Zuwendungen die einzige wirtschaftliche Grundlage für Bio-Höfe sind. Laut einer aktuellen Studie sind die Marktpreise, die sich für Bioprodukte erzielen lassen, für die Produzenten weitaus wichtiger. Allerdings lassen sich nur wenige von ihnen zu Risiken und Chancen der biologischen Produktion beraten. So kommt es nach der Umstellung immer wieder zu Enttäuschungen und Frustrationen, die leicht zu vermeiden wären.


Baugerueste_wertbestaendig

Es gibt nur wenige Hilfsmittel beim Bau von Häusern, die so widerstandsfähig sind wie Baugerüste. Aufgrund ihrer robusten Konstruktion überdauern sie viele Jahre und zeigen auch nach häufigem Gebrauch kaum Abnutzungserscheinungen. Gegenüber anderen Werkzeugen und Baustoffen haben Gerüste außerdem den Vorteil, dass sie sehr wertbeständig sind. Ein gebrauchtes Gerüst ist nicht weniger stabil als ein neues, kostet aber weitaus weniger. Bis zu 50 Prozent lassen sich durch den Kauf eines gebrauchten Gerüstes einsparen – bedenkt man, dass Gerüstkonstruktionen auf Großbaustellen leicht eine Million Franken oder mehr kosten können, bedeutet dies einen enormen Kostenvorteil.

Gerüste und Gerüstteile können aus Kunststoffverbundwerkstoffen, Aluminium, Stahl, Kunststoffverbundwerkstoffen oder imprägniertem Holz bestehen. Alle genannten Materialen zeichnen sich durch eine hohe Wertbeständigkeit und Robustheit aus, weshalb sich viele Baufirmen zum Kauf eines neuen Gerüstes entscheiden. Während ein Leihgerüst nach Ablauf der Frist zurückgegeben werden muss, kann ein Eigentumsgerüst auch dann weiter genutzt werden, wenn sich die Bauphase verlängert. Zudem haben Gerüste einen hohen Wiederverkaufspreis. Insbesondere Gerüstkonstruktionen der Firmen Layher und Plettac erzielen auf dem Gebrauchtmarkt Höchstpreise.

Das deutsche Unternehmen Layher zählt seit über sechzig Jahren zu den führenden Herstellern von Gerüstsystemen und Leitern. In zwei Werken werden Stahl-, Aluminium- und Holzbauteile gefertigt, aus denen die Gerüstkonstruktionen zusammengesetzt werden. Das Unternehmen beschäftigt weit über 1.000 Mitarbeiter und verzeichnet einen Jahresumsatz von umgerechnet mehr als 500 Millionen Franken.

Einer der Hauptkonkurrenten von Layher ist Plettac, ein Traditionsunternehmen mit Sitz in Plettenberg/Nordrhein-Westfalen. Mehr als 3.000 Mitarbeiter sind an insgesamt sieben Standorten beschäftigt. Das börsennotierte Unternehmen bietet eine umfangreiche Auswahl an Baugerüsten für den professionellen Einsatz. Neben kompletten Gerüstkonstruktionen können auch einzelne Gerüstbauteile wie Riegel, Leitergänge, Rahmen und Beläge bestellt werden. Weiterführende Informationen über Gerüste von Plettac, Layher und anderen Herstellern gibt es hier.

Unglaublich, aber wahr: Es kommt immer wieder vor, dass Gerüste gestohlen werden. In Nörvenich nahe Köln wurden vor einigen Jahren zwei komplette Baugerüste entwendet. An einem Wochenende bauten Diebe die sechs Meter hohen und 15 Meter breiten Gerüste ab und verfrachteten sie in mehrere Transporter. Die Gerüste waren an einem Mehrfamilienhaus befestigt und hatten einen Wert von mehreren Zehntausend Euro.


Der ökologische Wein-Anbau findet immer mehr Verbreitung. In Europa wird inzwischen auf insgesamt 88.000 Hektar Rebfläche ökologischer Weinbau betrieben. Italien ist mit 44.000 Hektar der mit Abstand größte Produzent von Biowein, gefolgt von Frankreich (13.000 ha) und Spanien (12.000 ha). In der Schweiz wird derzeit nur ca. 1% der Weine ökologisch erzeugt, doch Bioweine haben ihr Nischendasein längst verlassen. Der Wein-Verkauf hat im vergangenen Jahr einen neuen Höhepunkt erreicht. Der größte Schweizer Biowein-Händler “Delinat” setzte 2012 mehr als 3 Mio Flaschen ab, 95 Prozent davon über den Webshop.

90 Betriebe in ganz Europa produzieren für Delinat. Das Angebot umfasst je nach Saison bis zu 300 Sorten. Das in Horn am Bodensee ansässige Unternehmen ist bereits seit 1983 in der Ökobranche tätig und verzeichnet auch in der Wirtschaftskrise starke Umsatzzuwächse. Coop bietet seit fast zwanzig Jahren Ökowein an. Der Anteil am gesamten Wein-Umsatz beträgt nach Angaben des Unternehmens vier Prozent. Bei Mövenpick macht ökologisch hergestellter Wein bereits mehr als 30 Prozent des Umsatzes aus. Ein wesentlicher Grund für die Zunahme ist, dass die Qualität von Bioweinen sich stark verbessert hat. Selbst Gourmetrestaurants wie das Baur au Lac am Zürichsee oder das Lion d’Or in Cologny bieten inzwischen Biowein an.

Der ökologische Weinbau verzichtet wie die restliche Öko-Landwirtschaft auf synthetisch hergestellte Düngemittel. Die Reben erhalten ihre Nährstoffe über einen biologisch intakten Boden und entwickeln so Widerstandskräfte gegen Schädlinge. Im konventionellen Weinbau werden oft große Mengen an Düngemittel eingesetzt, um die Fruchtbarkeit des Bodens zu erhöhen. Die Substanzen gelangen leicht in Gewässer und bringen dort das natürliche Gleichgewicht durcheinander. Dünger auf Basis von Stickstoff haben eine klimaschädigende Wirkung, weil sie in Form von Stickstoffdioxid in die Atmosphäre gelangen.

Anders als im konventionellen Weinbau sind beim Öko-Weinbau nur wenige Pflanzenschutzmittel erlaubt. Die Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten im Weinberg wird gezielt gefördert. Es entsteht ein geschlossener Produktionskreislauf, in dem nur schadstoffarme Rohstoffe verwendet werden. Gentechnisch veränderte Rebpflanzen und chemische Hilfsmittel bei der Kelterung werden im ökologischen Weinbau strikt abgelehnt.


apfel fructose

Heutzutage gehen die meisten Ernährungsexperten davon aus, dass Zucker, auch Fruchtzucker, schlecht für die Gesundheit ist. Doch laut einer neuen Meta-Studie hat Fruchtzucker (Fructose) keinen negativen Effekt auf das Gewicht, Blutdruck oder die Harnsäure.

Viele Ernährungsexperten, aber auch Forscher glauben, dass Zucker, auch Fruchtzucker, schlecht für die Gesundheit ist, weil es angeblich zu einer Gewichtszunahme, Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Diabetes und dem Metabolischen Syndrom führt.

Doch eine neue Meta-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Fructose oder Fruchtzucker keinen negativen Effekt auf das Gewicht, den Blutdruck, die Triglycerid-, Insulin- und Harnsäure-Werte hat.

Allerdings weisen die Forscher in ihren Ergebnissen explizit darauf hin, dass Fruchtzucker im Übermaß zu einer Gewichtszunahme führt. Wenn andere Kohlenhydrate durch eine in Kalorien gleichwertige Menge Fruchtzucker (Fructose) ersetzt wurde, konnten keine Gewichtszunahmen festgestellt werden.

Da Fructose relativ kalorienreich ist, kann das „Zuviel“ recht schnell erreicht werden – die „überschüssigen“ Kalorien werden dann als Fett gespeichert und machen sich umgehend auf der Waage bemerkbar.

Darüber hinaus machen die Forscher darauf aufmerksam, dass die meisten „Zucker-Studien“ mit Tieren, insbesondere Ratten durchgeführt werden, und diese Ergebnisse nicht eins zu eins auf Menschen übertragbar sind. Zum einen weil Tiere Kohlenhydrate anders verarbeiten als Menschen. Bei Tieren werden mindestens 50% der zugeführten Kohlenhydrate in Fett(-säuren) umgewandelt – bei Menschen sind Werte von nur 10% sehr schwer zu erreichen. (z.B. bei starker Überernährung)

Zum anderen, weil diese in den Versuchen 60% ihrer Energie am Tag aus Fructose erhielten, die meisten Menschen jedoch kaum mehr als 10% ihrer Energie am Tag aus Fructose erhalten. Eine kohlenhydrat- oder fructosereiche Ernährung führt also nicht zu einer Fettablagerung und damit einer Gewichtszunahme. Laut den Forschern wird 50% der Fructose in Glucose (Traubenzucker) gespaltet, 25% zu Laktaten und mehr als 15% zu Glykogen.

Fruchtzucker in Maßen, wie sie durch den Verzehr von Früchten (vor allem von niedrig glykämischen Früchten wie Äpfeln) erreichbar sind, hat laut den Forschern sogar einen gesundheitsfördernden Effekte, weil die Fruchtzuckerzunahme mit einer Reduktion des Hämoglobin A1c (HbA(1c)) einhergeht – ohne negative Auswirkungen auf das Körpergewicht, den Blutdruck oder die Harnsäure.

Fruktose ist alles andere als reines Gift, wie einige Ernährungsexperten oder sogar Ärzte es uns glauben lassen wollen. Die Forscher weisen darauf hin, dass gerade der Glaube, Früchte als Quelle von Fructose seien schlecht, schlecht für die Gesundheit ist. Viele Ärzte empfehlen ihren Patienten, keine Früchte zu essen, weil diese viel Fructose enthalten. Dies ist definitiv ein falscher Ansatz. Fructose in Maßen in alles andere als schädlich, sondern sogar gesund. Eine gesunde, also ausgewogene Ernährung schließt grundsätzlich keine natürlichen Lebensmittel aus.

Mehr über Fruchtzucker erfahren Sie in diesem Video (allerdings liegt der Fokus hier auf dem Nahrungsmitteln künstlich zugesetztem Fruchtzucker und nicht dem natürlichen Fruchtzucker, wie dieser in Früchten wie z.B. Äpfeln, Birnen oder Trauben enthalten ist):

Solange können Sie ruhig dem Genuss frönen und jetzt Früchte online bestellen bei www.fruechtebox-express.ch


Herbstzeit ist bekannterweise Erkältungszeit. Doch erkaeltung was tunwarum gibt es eigentlich gerade im Herbst so viele Erkältungen, wie kann man sich davor schützen und was hilft wirklich, wenn es einen „erwischt“ hat?

Herbstzeit ist Erkältungszeit
Unter einer Erkältung versteht man eine akute Infektionskrankheit (grippaler Infekt) der Schleimhaut der Nase, Hals und/oder Bronchien. Zwar kann Kälte allein keine Erkältung auslösen, doch führt eine kalte Umgebung dazu, dass sich die Blutgefäße verengen. Die verringerte Durchblutung resultiert in einer schlechteren Abwehr der Krankheitserreger, da die weißen Blutkörperchen schlechter zu den Erregern transportiert werden. Und die Krankheitserreger, vor allem die Rhinoviren, die zu 40 Prozent für Erkältungen verantwortlich sind, lieben nass-kaltes Klima, das im Herbst herrscht. Darüber hinaus steigt im Herbst das Ansteckungsrisiko, weil sich mehr Menschen zusammen in warmen, geschlossenen Räumen aufhalten.

Vorbeugung
Im Gegensatz zur Grippe gibt es gegen Erkältungen keine Impfung. Grundsätzlich gilt, dass ein starkes Immunsystem die beste Vorbeugung einer Erkältung ist. Dazu gehört auch eine gesunde, ausgewogene Ernährung, die den Organismus mit ausreichend Vitaminen (insbesondere Vitamin C, A und E) versorgt. Viel Vitamin C findet man unter anderem in Petersilie, Grünkohl, Rosenkohl, Brokkoli, Paprika, Spinat, Kiwi, Erdbeere, Zitrone und Orange. Viel Vitamin A findet man vor allem in Rinds- und Hühnerleber, aber auch in Süßkartoffeln und Karotten. Vitamin E ist Bestandteil aller tierischen Zellmembranen und findet sich vor allem in pflanzlichen Ölen wie Weizenkeimölen, Sonnenblumenöl und Olivenöl.

Bewegung
Wer seine Abwehrkräfte stärken will, sollte sich auch regelmäßig im Freien bewegen. Ideal sind moderate Ausdauersportarten wie Joggen (wichtig: nicht zu schnell laufen, im Herbst/Winter eine entsprechende Mütze tragen und nach dem Laufen warm halten) und Radfahren.

Wechselduschen, Schlaf und Stressvermeidung

Auch regelmäßige Wechselduschen (warm/kalt) können das Immunsystem stärken. Damit der Organismus optimal arbeiten kann, benötigt er auch ausreichend Schlaf und nach Möglichkeit wenig Stress. (Yoga, Meditation und andere Entspannungsübung können hierbei helfen) Nicht zuletzt sollte man gerade im Herbst (und Winter) die Füße, Hände, Hals und Kopf warm halten sowie die Hände regelmäßig mit warmem Wasser und Seife waschen. Eine Vorbeugung kann auch darin bestehen, den Kontakt zu erkrankten Personen oder aber generell geschlossene Räume mit vielen Menschen zu meiden.

Erkältet – was tun?
Wenn Sie sich trotz allem erkältet haben, sollten Sie Ihrem Organismus vor allem Ruhe gönnen, denn nur dann kann dieser die Erreger effektiv bekämpfen. Lassen Sie also den Sport ausfallen und meiden Sie die Sauna. Halten Sie sich nach Möglichkeit in einem warmen, jedoch nicht zu warmen Raum (20°C sind ausreichend) auf und vergessen sie nicht, diesen hin und wieder zu lüften (Stoßlüften).

Empfehlenswert sind auch heiße Früchtetees mit Zitrone und Honig und homöopathische, also natürliche Medikamente wie zum Beispiel Meditonsin (meditonsin.de), die die Selbstheilungskräfte des Organismus unterstützen. Diese besitzen im Gegensatz zu anderen Medikamenten keine Nebenwirkungen. (Mehr über natürliche Hausmittel erfahren Sie in unserem Artikel vom 25. Mai 2013.) Das Auskurieren einer Erkältung kann eine Woche und länger dauern und sollte daher möglichst ernst genommen werden.

In diesem Video erfahren Sie mehr über das Thema Erkältung:


kaffee bei depressionen

Viele Menschen, die an Depressionen leiden, ernähren sich grundsätzlich ungesund. Doch laut einer neuen Studie aus Finnland kann gerade eine gesunde Ernährung das Risiko für eine schwere Depression reduzieren.

Bei der neuen, an der Universität Ostfinnland veröffentlichten Studie wurden insgesamt zwei Studien ausgewertet:

Langzeitstudie
Bei der ersten Studie wurden mehr als 2.000 finnische Männer im mittleren Alter und älter über 13 bis 20 Jahre lang untersucht. Ihre Ernährung mithilfe von Aufzeichnungen und Fragebögen dokumentiert und Fälle von Depressionen wurden anhand des nationalen Registers der Krankenhausentlassungen erfasst. Diese Studie bildete die Basis für die Auswertungen.

Gesunde Ernährung
Bei der zweiten Studie wurden die Auswirkungen einer Ernährungsumstellung über drei Jahre auf 140 Männer und Frauen mittleren Alters mit depressiven Symptomen untersucht. Die Kontrollgruppe bestand aus Männern und Frauen, die Symptome einer Depression zeigten, jedoch nicht an der dreijährigen Ernährungsumstellung teilnahmen. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe konsumierten viel Wurst, Hot Dogs, verarbeitetes Fleisch, zuckerhaltige Desserts, Snacks, zuckerhaltige Getränke und andere verarbeitete Lebensmittel. Alle Teilnehmer dieser Studie waren auch in der ersten Studie erfasst worden.

Ergebnis
Das Ergebnis der Auswertung der beiden Studien lautete, dass eine gesunde Ernährung mit Gemüse, Obst, Beeren, Vollkornprodukten, Geflügel, Fisch und fettarmen Käse mit einer geringeren Verbreitung von depressiven Symptomen sowie einem geringeren Risiko von Depressionen in der Nachbeobachtungszeit einhergeht. Interessanterweise ging auch eine Gewichtsreduktion mit einem geringeren Depressionsrisiko einher. Bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe dagegen stieg das Risiko für Symptome einer schweren Depression.

Folsäure, Kaffee und Omega-3-Fettsäuren
Auch eine erhöhte Zufuhr von Folsäure konnte in Verbindung mit einem geringeren Risiko für Depressionen gebracht werden. Gemüse (vor allem Broccoli, Karotten, Tomaten, Spinat) Früchte, Beeren, Vollkorn, Fleisch und Leber (vor allem von Kalb und Geflügel) sind die wichtigsten Nahrungsquellen für Folsäure. Darüber hinaus konnte auch ein erhöhter Kaffeekonsum mit einem verringerten Depressionsrisiko in Verbindung gebracht werden. Es gibt auch Hinweise, dass der anregende Pu erh Tee eine ähnliche Wirkungen haben kann. Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass Omega-3-Fettsäuren Depressionen mindern können.

Joggen
Wer aktiv gegen Depressionen vorgehen will, sollte vor allem probieren zu joggen, denn positiven Effekte des Joggings auf Depressionen sind empirisch durch Studien nachgewiesen.