Baugerueste_wertbestaendig

Es gibt nur wenige Hilfsmittel beim Bau von Häusern, die so widerstandsfähig sind wie Baugerüste. Aufgrund ihrer robusten Konstruktion überdauern sie viele Jahre und zeigen auch nach häufigem Gebrauch kaum Abnutzungserscheinungen. Gegenüber anderen Werkzeugen und Baustoffen haben Gerüste außerdem den Vorteil, dass sie sehr wertbeständig sind. Ein gebrauchtes Gerüst ist nicht weniger stabil als ein neues, kostet aber weitaus weniger. Bis zu 50 Prozent lassen sich durch den Kauf eines gebrauchten Gerüstes einsparen – bedenkt man, dass Gerüstkonstruktionen auf Großbaustellen leicht eine Million Franken oder mehr kosten können, bedeutet dies einen enormen Kostenvorteil.

Gerüste und Gerüstteile können aus Kunststoffverbundwerkstoffen, Aluminium, Stahl, Kunststoffverbundwerkstoffen oder imprägniertem Holz bestehen. Alle genannten Materialen zeichnen sich durch eine hohe Wertbeständigkeit und Robustheit aus, weshalb sich viele Baufirmen zum Kauf eines neuen Gerüstes entscheiden. Während ein Leihgerüst nach Ablauf der Frist zurückgegeben werden muss, kann ein Eigentumsgerüst auch dann weiter genutzt werden, wenn sich die Bauphase verlängert. Zudem haben Gerüste einen hohen Wiederverkaufspreis. Insbesondere Gerüstkonstruktionen der Firmen Layher und Plettac erzielen auf dem Gebrauchtmarkt Höchstpreise.

Das deutsche Unternehmen Layher zählt seit über sechzig Jahren zu den führenden Herstellern von Gerüstsystemen und Leitern. In zwei Werken werden Stahl-, Aluminium- und Holzbauteile gefertigt, aus denen die Gerüstkonstruktionen zusammengesetzt werden. Das Unternehmen beschäftigt weit über 1.000 Mitarbeiter und verzeichnet einen Jahresumsatz von umgerechnet mehr als 500 Millionen Franken.

Einer der Hauptkonkurrenten von Layher ist Plettac, ein Traditionsunternehmen mit Sitz in Plettenberg/Nordrhein-Westfalen. Mehr als 3.000 Mitarbeiter sind an insgesamt sieben Standorten beschäftigt. Das börsennotierte Unternehmen bietet eine umfangreiche Auswahl an Baugerüsten für den professionellen Einsatz. Neben kompletten Gerüstkonstruktionen können auch einzelne Gerüstbauteile wie Riegel, Leitergänge, Rahmen und Beläge bestellt werden. Weiterführende Informationen über Gerüste von Plettac, Layher und anderen Herstellern gibt es hier.

Unglaublich, aber wahr: Es kommt immer wieder vor, dass Gerüste gestohlen werden. In Nörvenich nahe Köln wurden vor einigen Jahren zwei komplette Baugerüste entwendet. An einem Wochenende bauten Diebe die sechs Meter hohen und 15 Meter breiten Gerüste ab und verfrachteten sie in mehrere Transporter. Die Gerüste waren an einem Mehrfamilienhaus befestigt und hatten einen Wert von mehreren Zehntausend Euro.


Der ökologische Wein-Anbau findet immer mehr Verbreitung. In Europa wird inzwischen auf insgesamt 88.000 Hektar Rebfläche ökologischer Weinbau betrieben. Italien ist mit 44.000 Hektar der mit Abstand größte Produzent von Biowein, gefolgt von Frankreich (13.000 ha) und Spanien (12.000 ha). In der Schweiz wird derzeit nur ca. 1% der Weine ökologisch erzeugt, doch Bioweine haben ihr Nischendasein längst verlassen. Der Wein-Verkauf hat im vergangenen Jahr einen neuen Höhepunkt erreicht. Der größte Schweizer Biowein-Händler “Delinat” setzte 2012 mehr als 3 Mio Flaschen ab, 95 Prozent davon über den Webshop.

90 Betriebe in ganz Europa produzieren für Delinat. Das Angebot umfasst je nach Saison bis zu 300 Sorten. Das in Horn am Bodensee ansässige Unternehmen ist bereits seit 1983 in der Ökobranche tätig und verzeichnet auch in der Wirtschaftskrise starke Umsatzzuwächse. Coop bietet seit fast zwanzig Jahren Ökowein an. Der Anteil am gesamten Wein-Umsatz beträgt nach Angaben des Unternehmens vier Prozent. Bei Mövenpick macht ökologisch hergestellter Wein bereits mehr als 30 Prozent des Umsatzes aus. Ein wesentlicher Grund für die Zunahme ist, dass die Qualität von Bioweinen sich stark verbessert hat. Selbst Gourmetrestaurants wie das Baur au Lac am Zürichsee oder das Lion d’Or in Cologny bieten inzwischen Biowein an.

Der ökologische Weinbau verzichtet wie die restliche Öko-Landwirtschaft auf synthetisch hergestellte Düngemittel. Die Reben erhalten ihre Nährstoffe über einen biologisch intakten Boden und entwickeln so Widerstandskräfte gegen Schädlinge. Im konventionellen Weinbau werden oft große Mengen an Düngemittel eingesetzt, um die Fruchtbarkeit des Bodens zu erhöhen. Die Substanzen gelangen leicht in Gewässer und bringen dort das natürliche Gleichgewicht durcheinander. Dünger auf Basis von Stickstoff haben eine klimaschädigende Wirkung, weil sie in Form von Stickstoffdioxid in die Atmosphäre gelangen.

Anders als im konventionellen Weinbau sind beim Öko-Weinbau nur wenige Pflanzenschutzmittel erlaubt. Die Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten im Weinberg wird gezielt gefördert. Es entsteht ein geschlossener Produktionskreislauf, in dem nur schadstoffarme Rohstoffe verwendet werden. Gentechnisch veränderte Rebpflanzen und chemische Hilfsmittel bei der Kelterung werden im ökologischen Weinbau strikt abgelehnt.