Italienisch kochen macht mit Bio-Zutaten doppelt so viel Spass

Die italienische Küche ist für ihre Leichtigkeit bekannt. „Echte“ Italiener nutzen beim Kochen vorzugsweise frische Zutaten und Kräuter, um kulinarische Highlights zu zaubern. Hier kommen Bio-Zutaten ins Spiel: Mit ökologisch angebauten Tomaten und Zucchini bekommt das Menü einen frischen, authentischen Geschmack – fast wie in Italien. Nachfolgend finden Sie einige Rezepttipps, die Sie beim Kochen mit Bio-Zutaten beachten können.

Ricotta-Käsekuchen: Die süsse Verführung

Käsekuchen mit Ricotta ist ein absoluter Klassiker der italienischen Küche. Die Zutatenliste ist relativ umfangreich und umfasst neben Butter, Magerquark, Zucker und Eiern auch eine Bio-Zitronenschale sowie verschiedene Beerensorten. Es empfiehlt sich, hierbei nicht auf Tiefkühlprodukte, sondern auf Bio-Beeren zurückzugreifen, da diese den Kuchen geschmacklich stark aufwerten. Je mehr Zutaten aus dem Bio-Regal stammen, desto besser wird das Endergebnis. Als Hauptzutat hat sich Ricotta von Galbani bewährt, der sich durch einen feinen Geschmack und eine weiche, leicht körnige Konsistenz auszeichnet.

Lasagne: Schnelle Zubereitung, hoher Genussfaktor

Lasagne lässt sich weitaus schneller zubereiten, als man denkt. Auf der Webseite www.ilgustoitaliano.ch findet sich ein hervorragendes Rezept für vier Personen, das nur rund 60 Minuten Zeitaufwand erfordert. Als Zutaten werden 30 Gramm Butter, Salz und Pfeffer, 400 Gramm Mozzarella, 250 Gramm Lasagne und 500 Gramm fertiges Ragout benötigt. Zunächst wird eine Backform mit Papier ausgelegt und dann abwechselnd mit einer Schicht Ragout, Teig und klein geschnittenem Mozzarella belegt. Auf die abschliessende Mozzarellaschicht wird geriebener Grana Pardano gestreut und mit kleinen Butterstückchen garniert. Nach 40 Minuten im 200° C heissen Ofen hat man eine Lasagne, die nicht nur aussieht, sondern auch so schmeckt wie in Italien. Auch hier gilt: Je mehr Zutaten aus biologischer Produktion stammen, desto authentischer der Geschmack.

Tiramisu zum Nachtisch: Ein Fest für die Sinne

Für Liebhaber der italienischen Küche gibt es nichts Schöneres, als das Mahl mit einem leckeren Tiramisu zu beschliessen. Die gute Nachricht: Fast alle Zutaten sind im Supermarkt um die Ecke erhältlich. Benötigt werden 500 Gramm Mascarpone, 6 Eier, 750 ml Espresso sowie 300 Gramm Löffelbiskuits. Hinzu kommen 4 EL ungesüsstes Kakaopulver und 50 ml Likör, der ganz nach eigenem Gusto ausgewählt werden kann. Hier bietet sich insbesondere Amaretto an, denkbar sind aber auch verschiedene Brandy-Sorten. Bio-Mascarpone kann online bestellt werden, Bio-Eier sowie braunen Zucker gibt es in aller Regel im Supermarktregal.


Glutenfreie Lebensmittel werden immer beliebter

Mit dem Begriff „Zöliakie“ konnten noch vor einigen Jahren nur spezialisierte Ärzte und Nahrungswissenschaftler etwas anfangen. Heute ist diese Erkrankung des Dünndarms, die auf einer Unverträglichkeit gegenüber dem Klebereiweiss Gluten beruht, ein viel diskutiertes Thema – nicht nur im Internet, sondern auch in den traditionellen Medien. Backrezepte für glutenfreies Brot sind heute sogar in Fernsehzeitungen zu finden.

Dies legt den Schluss nahe, dass es sich bei Zöliakie um ein Phänomen handelt, von dem ein bedeutender Teil der Bevölkerung betroffen ist. Tatsächlich leiden etwa 60.000 bis 80.000 Schweizer an einer Glutenallergie – jedoch zeigt nicht jeder von ihnen typische Symptome. Die meisten Betroffenen wissen nichts von ihrer Erkrankung und würden nie auf den Gedanken kommen, dass sich ihr Zustand durch den Genuss von zöliakiergeeigneten Lebensmitteln (etwa glutenfreiem Brot) verbessern lässt.

Müsli ist für Zöliakier kein Tabu mehr

Als Glutenallergiker ist man heutzutage nicht mehr dazu verdammt, auf einen Grossteil seiner Lieblingsspeisen zu verzichten. Dies gilt auch für Müsli-Fans: Glutenfreies Müsli ist bereits seit längerer Zeit in Reformhäusern, Bio-Supermärkten sowie in spezialisierten Webshops zu bekommen. Das Produktsortiment ist zwar nicht so üppig wie bei herkömmlichen Müslisorten – dafür hat man die Gewissheit, dass sich nach dem Verzehr nicht der Magen zu Wort meldet.

Besonders gefragt bei Glutenallergikern sind sättigende Müslisorten mit Amaranth. Gerade Frauen lieben es, morgens eine Schale Müsli zu geniessen und danach energiegeladen zur Arbeit zu fahren. Sofern man keine anderen Zöliakier in der Familie hat, kann eine 500-Gramm-Packung durchaus für 10 bis 14 Tage reichen – wenn man etwas Abwechslung in seinen Speiseplan bringt, sogar länger. Dies macht den höheren Preis, den man bei glutenfreien Produkten in Kauf nehmen muss, wieder wett.

Glutenfreies Brot und Gebäck verkaufen sich blendend

Glutenfreies Brot hat sich im Bereich der zöliakiergeeigneten Lebensmittel zu einem Verkaufsschlager entwickelt. Neben diversen Online-Shops, in denen entsprechende Produkte von Firmen wie Hammermühle und Seitz angeboten werden, gibt es inzwischen auch Bäckereien, die sich auf die Bedürfnisse von Gluten-Allergikern eingestellt haben. Die hohen Umsätze, die mit glutenfreiem Brot erzielt werden, sind ohne Frage auch dadurch zu erklären, dass Brot für die meisten Menschen nach wie vor ein Grundnahrungsmittel darstellt. Nur wenige Zöliakier sind dazu bereit, auf Backwaren vollständig zu verzichten.

Mittlerweile gibt es sogar Internetseiten, auf denen man nicht nur glutenfreies Brot, sondern auch zöliakiergeeignete Plätzchen und anderes Gebäck kaufen kann. Das Angebot reicht von Apfel-Cookies und Orangen-Schoko-Taler über Zitronencreme-Waffeln bis hin zu orginal italienischen Cantuccini. Viele der Erzeugnisse sind nicht nur gluten-, sondern auch laktosefrei. Es verwundert daher nicht, dass zahlreiche Laktose-Intoleranzler bevorzugt bei Webshops bestellen, die glutenfreies Brot und Gebäck anbieten.