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Die Heiratsbranche wird von den meisten Menschen für einen Wirtschaftszweig gehalten, in dem sich niemals etwas ändert. Bei genauerem Hinsehen merkt man jedoch, dass dies nicht der Fall ist: Auch beim Heiraten ist heute längst nicht mehr alles so, wie es noch vor 50 oder 100 Jahren war. Vor allem was den Bereich der Braut- und Hochzeitsmode anbelangt, gab es in der jüngsten Vergangenheit viele neue Trends. Einer der wichtigsten ist das sogenannte Green Wedding-Prinzip: Immer mehr Bräute tragen heute ein nachhaltiges Hochzeitskleid, das aus hochwertigen Naturmaterialien (z.B. Bio-Baumwolle) hergestellt wird.

Minimaler Aufwand, maximale Freude

Ein nachhaltiges Hochzeitskleid kostet nur unwesentlich mehr als ein herkömmliches Brautkleid, bietet aber den Vorteil, dass die Materialien sich fantastisch anfühlen und wie eine zweite Haut auf dem Körper liegen. Gerade für sommerliche Trauungen ist ein nachhaltiges Hochzeitskleid aus Bio-Baumwolle deshalb wie geschaffen: In der Mittagshitze wirkt das Material kühlend, am Abend hält es den Körper angenehm warm. Der Aufwand, den man beim Kauf eines nachhaltigen Hochzeitskleides betreiben muss, hält sich aufgrund des stetig wachsenden Angebots in Grenzen. Die Freude, die man am Tag der Trauung erlebt, ist dafür umso grösser: Den Bund fürs Leben schliessen und gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt tun – besser kann man den gemeinsamen Start in die Zukunft nicht beginnen.

Stark im Kommen: Vegane Brautkleider

Die Zahl der Menschen, die keine tierischen Produkte mehr zu sich nehmen, steigt von Jahr zu Jahr. Untersuchungen zufolge leben mittlerweile zwischen 1 und 2 Prozent der Bevölkerung vegan. Statistisch gesehen gibt es somit alleine in der Schweiz mehrere Zehntausend vegane Frauen im heiratsfähigen Alter. Es ist daher kein Wunder, dass inzwischen viele Hersteller von Brautkleidern dazu übergegangen sind, vegane Hochzeitsroben in ihr Produktportfolio aufzunehmen. Die Baumwolle, die für solche Kleider verwendet wird, stammt grundsätzlich aus kontrolliert biologischem Anbau. Sofern bei dem gewählten Hochzeitskleid Spitze verarbeitet ist, weist diese keine Acrylanteile auf.

Nachhaltige Hochzeitskleider bieten flexible Gestaltungsmöglichkeiten

Wer denkt, dass man ein Bio-Hochzeitskleid nur in Naturfarbe kaufen kann, irrt: Es ist durchaus möglich, das gewählte Kleid einfärben zu lassen. Die Palette der möglichen Farbtöne reicht dabei vom klassischen Weiss über Flieder bis zu Knallrot. Es versteht sich von selbst, dass bei solchen Stücken auch die Färbemittel aus nachhaltiger Produktion stammen. Wer möchte, kann sein Outfit mit passenden Accessoires wie einem Bolero oder einem Schal aus Bio-Baumwolle vervollständigen. Für Veganerinnen stehen Handtaschen und Brautschuhe bereit, bei denen die Hersteller auf die Verwendung von Leder verzichten.