grazing cow 31.1.14Colostrum, auch Vor-, Hexen- oder Biestmilch genannt, war lange Zeit nur neugeborenen Menschen und Tieren vorbehalten. Die durch hohen Carotinoidgehalt gelbliche Kolostralmilch wird schon in den letzten Tagen der Schwangerschaft bis wenige Tage nach der Geburt gebildet und stellt die optimale Nährstoffquelle für das neu geborene Baby dar. Es gilt als erwiesen, dass Säuglinge, die gestillt werden, über wesentlich stärkere Abwehrkräfte verfügen als solche, denen die Muttermilch vorenthalten wurde.

1. Antikörpergehalt:

Das Colostrum enthält eine hohe Konzentration an maternalen Antikörpern und ist somit für den so genannten Nestschutz verantwortlich, der das neugeborenen Baby durch Immunglobuline und andere Substanzen vor Infektionen schützt, während es gleichzeitig Wachstumsfaktoren zur Verfügung stellt. Der Aufbau des Immunsystems und der körpereigenen Abwehr basiert auf der möglichst frühzeitigen Aufnahme von Kolostralmilch, denn schon nach den ersten 24 Stunden nach der Geburt sinkt der Gehalt an Mikronährstoffen um 75 %.

2. Wichtige Inhaltsstoffe des Colostrums:

Kolostralmilch enthält etwa 80 verschiedene Nährstoffe, die für eine angemessene Entwicklung des Neugeborenen unverzichtbar sind. Abgesehen von Antikörpern und Immunglobulinen finden sich in der Colostralmilch auch hohe Konzentrationen an wertvollen Mineralstoffen, Spurenelementen, essentiellen Vitaminen, Proteinen, Aminosäuren und Wachstumsfaktoren, und  somit stellt sich das Colostrum als ältestes Powernahrungsmittel der Welt dar. Um die Inhaltsstoffe der Colostralmilch, vor Verdauungsenzymen und Magensäure zu schützen, enthält die Vormilch Glycoproteine, die sicher stellen, dass das Neugeborene mit allen notwendigen Stoffen versorgt wird, die zur Ausbildung eines gesunden, leistungsfähigen Immunsystems unumgänglich sind.

3. Colostrum für Nicht-Säuglinge

Allgemein steigert das Kolostrum bei Menschen, die über das Babyalter hinaus gewachsen sind, das Wohlbefinden, stärkt das körpereigene Immunsystem und wirkt sich positiv bei Autoimmunstörungen aus. Da die Zusammensetzung des Colostrums von Kühen weitgehend die gleiche ist, wie die der menschlichen Vormilch, ist Kuh Colostrum gut für den menschlichen Gebrauch einsetzbar, da es um ein Vielfaches höher konzentriert ist, als menschliche Kolostralmilch. Im Falle von Laktose Intoleranz ist die Verwendung von Ziegen- oder Schafcolostrum empfehlenswert.

4. Anwendung von Colostrum bei Kindern und Erwachsenen

Da die Immunfaktoren des Colostrums nicht erst im Gewebe, sondern bereits im Magen und im Darm aufgenommen werden, eignet es sich besonders gut bei chronischen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Reizdarm. Doch auch bei chronischer Müdigkeit, Stress und Überarbeitung stellt sich durch Colostrum schnell ein Energieanstieg ein, daher ist es auch ein beliebtes Mittel im Leistungssport. Durch die Förderung der Fettverbrennung kann es unterstützend bei Diäten wirken. Durch Lebensmittelverarbeitung und veränderte Anbaubedingungen leiden viele Menschen trotz ausreichender Nahrungsaufnahme an Nährstoffmangel, daher bietet sich Colostrum als natürliche, gesunde Nahrungsergänzung an. Allergien, Eisenmangel, PMS, Arthritis, Rheuma, Muskelschwäche, Asthma, Bluthochdruck – die Liste der Erkrankungen, die positiv durch Colostrum beeinflusst werden, ist unendlich lang.

5. Herstellung

Wichtig ist, dass Herstellungsverfahren verwendet werden, welche die Qualität des Colostrums nicht beeinträchtigen. Pasteurisierung und Filterung führen zu Verminderung des Nährstoffgehalts, während etwa www.swissbiocolostrum.com durch ständige Keimüberwachung und aufwändige Analysen sicher stellt, dass das Produkt frei von unerwünschten Keimen ist.

Colostrum ist nicht nur für Menschen, die an chronischen Krankheiten leiden, ein wertvolles Ergänzungsmittel, sondern hilft auch gesunden Menschen, besser mit den Herausforderderungen des Alltags umzugehen.

 


heuschnupfenIn Deutschland leidet jeder vierte Erwachsene an der häufigsten Allergieform –  Heuschnupfen, auch Pollenallergie genannt. Am schlimmsten erweist sich diese Allergie bei den meisten Menschen während der Blühperiode im Frühling und Sommer, und wird von verschiedenen Gräsern, Getreidepollen, Erlen, Birken und anderen Bäumen oder Sträuchern ausgelöst.

Zu den unangenehmen Symptomen zählen Nießattacken, Fließschnupfen, tränende oder brennende Augen und verstopfte Nase. Neben den Hauptsymptomen treten bei vielen Allergikern auch Hals-Nasen-Ohren Entzündungen auf, aber auch Juckreize im Hals. In schlimmen Fällen kann es sogar zu einem allergischen Asthma kommen, das heißt die Allergie hat sich auf die Bronchien verlagert und löst Hustenanfälle aus. Das kann besonders schmerzhaft sein, wenn Sie sich eine Brustvergrösserung machen lassen.Obwohl es diverse Behandlungen und Medikamente zur Linderung und Vorbeugung des Heuschnupfens gibt, haben Heuschnupfen-Geplagte in der Regel ein Leben lang mit dieser Pollenallergie zu kämpfen. Mit Hilfe folgender Tipps können die Frühlings- und Sommermonate auch für Pollenallergiker ein Grund zur Freude sein.

  • Pollen haben im Schlafzimmer nichts zu suchen – getragene Kleidung lieber in einem anderen Zimmer lassen und mit frischer Kleidung ins Schlafzimmer gehen.
  • Brillen und Sonnenbrillen hindern die Pollen daran, in die Augen zu gelangen.
  • Ein kurzer Urlaub am Meer oder in den Bergen bietet eine gute Erholung vom Heuschnupfen.
  • Stark befahrene Straßen meiden , diese sind die absolute Heuschnupfen-Falle.
  • Die Pollen setzen sich besonders in den Haaren fest, daher vor dem Schlafegehen die Haare waschen und einen ruhigen, pollenfreien Schlaf genießen.

LaktoseintoleranzLaktose, welches besser bekannt als Milchzucker ist, besteht aus zwei Zuckermolekülen, die im Darm in ihre zwei Einzelteile, der Glukose und der Galaktose aufgespalten werden müssen. Um diese Aufspaltung erfolgreich durchzuführen, braucht unser Körper ein Enzym, welches sich in der Schleimhaut des Dünndarms befindet. Wenn dieses Enzym mit dem Namen Laktase fehlt, gelangt der Milchzucker in den Dickdarm und verursacht dort durch die Zersetzung mit den dort lebenden Bakterien Gase und Beschwerden im Bauch. Die Diagnose, ob eine Laktoseintoleranz besteht, erfolgt ganz einfach durch einen Atemtest. Doch bis es so weit kommt, haben die Patienten oft einen langen Weg hinter sich.

Die Symptome einer Laktoseintoleranz

Wer an der Laktoseintoleranz leidet, der verspürt etwa 30 Minuten nach jeder Aufnahme von Milch oder eines Milchprodukts ein Unwohlsein mit starker Gasbildung, einen Blähbauch und meistens auch Bauchkrämpfe, was in einigen Fällen zum Erbrechen führen kann. Teilweise beklagen die Betroffenen auch über Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Abgeschlagenheit – diese Symptome können jedoch auf anderen Störungen beruhen. Der erste Schritt zur Abhilfe ist das Erkennen der Beschwerden nach der Aufnahme von Milchprodukten. Sollten Sie unter den genannten Symptomen leiden und diese treten stets eine halbe Stunde oder ein paar Stunden nach der Aufnahme von Milchzucker auf, ist es höchste Zeit,  einen Test der Laktoseintoleranz durchzuführen.

Diagnose

Die Laktoseintoleranz ist eine Störung, die bei vielen Europäern auftritt. Zu unterscheiden, ist die Laktoseintoleranz jedoch von einem Reizdarm. Da die Symptome der Laktoseintoleranz jedoch vielfältig sind, ist dies oft gar nicht so einfach. Ihr Arzt wird Sie höchstwahrscheinlich auffordern, ein Ernährungstagebuch anzulegen. Um die Laktoseintoleranz ganz eindeutig zu identifizieren, kann Ihr Arzt einen Atemtest durchführen, welcher die Selbstversuche meistens überflüssig machen. Neben dem Atemtest gibt es noch aufwendigere Verfahren, wie beispielsweise ein Gentest oder eine endoskopische Untersuchung.

Laktoseintoleranz – und jetzt?

Personen, bei denen eine Laktoseintoleranz festgestellt wurde, suchen am besten Hilfe bei einem Ernährungsberater auf. Dieser wird Ihnen helfen, sich im Alltag so umzustellen, dass Sie ohne großen Genussverzicht keine weiteren Beschwerden aufgrund Ihrer Intoleranz haben werden. Das Gute daran ist ebenfalls, dass dies der perfekte Augenblick ist, um sich mit dem Thema gesunde Ernährung auseinanderzusetzen.