Die Flüssigkeit, die aus Kernen der Grapefruit extrahiert wird, hat eine breite Palette von gesundheitlichen Vorteilen. Der Grapefruitkernextrakt, kurz GKE, wird im Bereich der Hautpflege und auch als Nahrungsergänzungsmittel vermarktet.

GKE ist reich an pflanzlichen Stoffen, die starke anti-mikrobielle, antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften besitzen. Unter www.grapefruitkernextrakt-superfood.info findet man viele weitere Informationen.

Die wissenschaftliche Forschung deutet darauf hin, dass GKE wirksam gegen bestimmte mikrobielle Infektionen und andere gesundheitliche Probleme ist.

Antibakteriell

Streptococcus mutans, ein Bakterium, das natürlich im menschlichen Mundraum auftritt, ist die Hauptursache von Karies. Bisherige Versuche zeigen, dass GKE und Tee-Polyphenole – separat verwendet – jeweils das Wachstum und die Säureproduktion dieses Bakteriums verhindern können. Forscher an der chinesischen Fujian Medical University führten in-vitro-Tests durch, um zu sehen, ob die Konzentration dieser antimikrobiellen Mittel reduziert werden könnte, wenn sie in Kombination miteinander verwendet werden. Sie fanden, dass niedrigere Konzentrationen der beiden Agenzien nicht nur gegen das Bakterium wirksam waren, sondern auch eine zusätzliche antibakterielle Aktivität aufwiesen. Die Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Januar-Ausgabe (2011) von “Acta Academiae Medicinae Militaris Tertiae”.

Schützt gegen Pankreatitis

Das Gewebe von Menschen und Tieren erfordert eine konstante Zufuhr von Blut und damit Sauerstoff, um richtig zu funktionieren. Eine Unterbrechung des Blutflusses zu bestimmten Geweben kann zu Schäden führen, die in einigen Fällen weiter verschärft werden, wenn der Blutfluss wiederhergestellt wird. Solche Schäden sind bekannt als Ischämie / Reperfusionsverletzung. Polnische Forscher führten eine Tierstudie durch, um festzustellen, ob die antioxidativen Eigenschaften von Naringenin – ein Flavonoid in GKE – Schäden minimieren könnten, die speziell auf die Pankreasysteme der Tiere ausgerichtet waren. Sie fanden, dass Labor-Ratten, die mit GKE behandelt wurden, deutlich weniger pankreatischen Schäden durch Ischämie / Reperfusion erlitten, als diejenigen, die nicht mehr GKE behandelt wurden. Die Ergebnisse wurden in einer Ausgabe der „Zeitschrift für Physiologie und Pharmakologie” veröffentlicht.

Schützt Gewebe, das den Magen auskleidet

Frühere Studien haben gezeigt, dass die hohen Konzentrationen an Flavonoiden im GKE starke antibakterielle und antioxidative Eigenschaften aufweisen. Ein deutsch-polnisches Forscherteam hat eine Tierstudie unternommen, um zu sehen, ob diese auch den Magenschutzmechanismus aktivieren würden, um diese Tiere vor lösungsinduzierter Magenverletzung zu schützen. Die Forscher teilten Testtiere in zwei Gruppen: Die eine erhielt intragastrische Vorbehandlung mit GKE; die andere keine. Die Tiere wurden dann verschiedenen Formen von Stress ausgesetzt, um Magenschäden zu verursachen. In einem Artikel in der November-Ausgabe von “World Journal of Gastroenterology” (2005), berichteten Forscher, dass Tiere, die mit GKE vorbehandelt wurden signifikant weniger Magenläsionen aufwiesen als die, bei denen keine Vorbehandlung stattfand.

Hilft, das Herz zu schützen

In einem weiteren Test der antioxidativen Eigenschaften des GKEs untersuchte ein Team von nigerianischen Forschern die Fähigkeiten des Extrakts, Testtiere vor Herzmuskelschäden durch oxidativen Stress zu schützen. Um oxidativen Stress bei Laborratten zu induzieren, gaben die Forscher den Tieren große Dosen von Doxorubicin, einem Antikrebs-Medikament, von dem bekannt ist, dass es eine Vielzahl von kardiotoxischen Nebenwirkungen hat. Einige Testtiere wurden mit GKE behandelt, bevor sie Doxorubicin erhielten, und andere erhielten es, nachdem das Doxorubicin verabreicht worden war. Forscher fanden heraus, dass alle Tiere, die mit GKE behandelt wurden, deutlich weniger Herzmuskelschäden zeigten als diejenigen, die GKE nicht erhielten. Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse in eine Ausgabe der “Internationalen Zeitschrift für Krebsforschung” (2009).

Mundhygiene

Der Grapefruitkernextrakt führte zu weniger Demineralisierung und mehr Remineralisierung von kariösen Zähnen in einer Laborstudie. Da die Remineralisierung eine wirksame Behandlung ist, die den Zerfall eines Zahnes stoppen oder rückgängig machen kann, könnte der GKE ein wirksames Zahnschutz-Mittel sein.

Diabetiker

Der Grapefruitkernextrakt – zusammen mit physischen Übungen – verbessert das Lipid-Profil (dies hat auch positive Auswirkungen auf das Hautbild), führt zu Gewichtsverlust und senkt den Blutdruck. Nach den Forschern. Zusammen mit Bewegungstraining kann GKE also ein bequemes und kostengünstiges Mittel für Diabetiker sein.


winterpflege haut
Der Winter ist da. Für viele ist der Winter gleichbedeutend mit Weihnachten und Schnee, doch die kalte Jahreszeit hat auch ihre Schattenseiten. Denn sie stellt nicht nur unser Immunsystem auf die Probe, sondern auch unsere Haut.

Haut im Winter
Gerade im Winter neigt die Haut aufgrund der geringen Luftfeuchtigkeit draußen und drinnen zum Austrocknen, weil sie verstärkt Feuchtigkeit an die Oberfläche bringt, wo diese schnell verdunstet. Abwechselnd kalte (draußen) und warme, trockene Luft (drinnen) stellt für die Haut eine größere Belastung dar als man glauben mag.

Darüber hinaus produzieren die Talgdrüsen in der Haut bei Kälte weniger Lipide, die Zellen gegen die Umgebung abgrenzen, also den natürlichen Schutzfilm der Haut bilden und die Haut geschmeidig halten. Wenn die Haut trocken ist, können viel einfacher Risse entstehen, durch die unter anderem Bakterien und Viren in den Organismus eindringen können. Die Haut wird spröde und reagiert sensibler auf Umwelteinflüsse.

5 Hautpflege-Tipps im Winter

1) Da das Gesicht und die Hände im Winter der Kälte direkt ausgesetzt sind, erfordern sie besondere Pflege. Daher sind eine gute Gesichtscreme und Handcreme im Winter ein Muss für alle, die Wert auf eine gesunde und gepflegte Haut legen. Diese sollten täglich angewendet werden, damit die Haut ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt wird und diese ihren natürlichen Schutzfilm aufrechterhalten kann.

Menschen mit trockener Haut dürfen im Winter zu Produkten greifen, die etwas mehr Fett enthalten. Bei fettiger Haut sollte man allerdings bei den gewohnten Produkten bleiben, damit die Talgdrüsen nicht verstopft werden. Wichtig ist regelmäßige Verwendung von Cremes, die die Haut ausreichend mit Feuchtigkeit versorgen. Da die Haut individuell unterschiedlich auf Cremes reagieren kann, kann es sinnvoll sein, mehrere Cremes auszuprobieren und zu schauen, wie die eigene Haut auf diese reagiert.

2) Im Winter sollte man nicht allzu oft, lang und vor allem warm (oder gar heiß) duschen/baden, weil hierdurch der Haut Fett entzogen wird. Nach dem Duschen sollte die Haut eingecremt werden. (oder man greift zu einem feuchtigkeitsspendenden Gel/Shampoo)

3) Bei Kosmetik wie Make-Up ist Vorsicht geboten – hier empfehlen sich vor allem Produkte mit einem hohen Fettanteil. (z.B. mit Sheabutter)

4) Ausreichend Flüssigkeit und gesunde Ernährung. Die Haut besteht zu einem großen Teil aus Wasser, daher sollte man neben feuchtigkeitsspendenden Cremes darauf achten, dass man ausreichend Wasser trinkt. (Jeder nicht in Form von Kaffee, Schwarztee, Limonade, Säften etc.) Das Trinken von etwa anderthalb bis zwei Liter Wasser (oder Früchtetee) täglich gewährleistet eine ausreichende Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit. Lebensmittel wie fettiger Fisch (Lachs, Makrele etc.), Nüsse, frisches Gemüse und Obst sowie Milch und Vollkornprodukte versorgen die Haut außerdem mit allen Vitalstoffen, die sie braucht.

5) Nicht zuletzt sollte man versuchen, Stress zu vermeiden und dem Organismus ausreichend Schlaf gönnen, damit die Einheit von Körper und Geist einwandfrei funktionieren kann.