Wenn es um ein Gartenbauprojekt geht, ist das Geheimnis der Erzeugung von Qualitätskulturen ein fruchtbarer Boden.

Jede Art von Garten benötigt einen guten und reichen Boden, der ein üppiges Wachstum für Ihr Obst und Gemüse fördert. Daher ist es wichtig, dass Sie den Boden vorbereiten, indem Sie wissen, wie man eine Gartenfräse benutzt, um einen Garten richtig zu ebnen.

Eine Gartenfräse ist ein Werkzeug, das Sie beim Graben in den Boden verwenden. Es ist eine Frage der Wahl und der Verwendung einer Top-Qualität Gartenfräse, sodass Sie die richtige Textur, die Sie benötigen, vor dem Pflanzen erreichen können. Wenn Sie nicht wissen, welche Gartenfräse für Sie die richtige ist, lesen Sie sich einen Gartenfräse Test wie z.B. unter www.gartenfraesetest.com durch.

Mit einer leistungsstarken Maschine wie einer Deichsel können Sie einen grossen Bereich nivellieren und neue Wege gehen, um ein gutes Pflanzbett oder einen Gemüsegarten zu schaffen.

Wenn Sie einen guten Boden zum Pflanzen haben, wird es einfacher für die Wurzeln, sich schnell zu verbreiten und gesünder zu werden. Infolgedessen werden Nährstoff- und Wasseraufnahme erhöht, und diese sind Schlüsselkomponenten von gesunden und blühenden Pflanzen.

Die Verwendung einer Gartenfräse erleichtert das Ausgleichen des Bodens, was bei manuellem Arbeiten sehr mühsam sein kann.

Laut Experten ist es am besten, den Boden im Herbst zu beackern. Der Grund dafür ist, dass diese Jahreszeit es dem Boden ermöglicht, sich leicht anzusiedeln und im Winter zusammenbrechen kann. Im Frühling ist Ihr Pflanzbeet genau die richtige Qualität für Sie, um neue Pflanzen zu pflanzen.

Wenn Sie den Boden bepflanzen, um einen neuen Garten zu beginnen, müssen Sie dies möglicherweise tun, da es im Frühling wärmer wird. Allerdings sollten Sie sicherstellen, dass der Boden relativ trocken ist, und die Temperatur sollte etwa 15 Grad Celsius sein, bevor Sie beginnen, am Boden zu arbeiten.

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Ein schneller Weg, um zu bestimmen, ob der Boden die richtige Trockenheit hat, besteht darin, ihn zu quetschen und zu prüfen, ob er dabei zerbröckelt.

Es ist wichtig, die Grasnarbe vor dem Einarbeiten oder Fräsen zu entfernen. Wenn Sie im Herbst arbeiten, kann dies dem Boden reichliche Mengen an Stickstoff zuführen, was für ein reichhaltiges Pflanzenwachstum unerlässlich ist.

Vermeiden Sie, im Frühjahr die Grasnarbe zu bearbeiten, da dies zu einem erneuten Auffrischen des Grases führen kann, sobald die Temperatur wärmer wird.

Schritte zum Bebauen Ihres Gartens

Wie bereits erwähnt, müssen Sie sicherstellen, dass der Boden etwas trocken ist, damit Sie nach dem Pflügen die richtigen Ergebnisse erzielen können. Sie können auch etwas Wasser hinzufügen, um ihm ein wenig Feuchtigkeit zu geben, was den Bearbeitungsprozess erleichtert.

Auf der anderen Seite neigt sehr feuchter Boden zum Verklumpen, und sobald er trocknet, bilden sich harte Klumpen und das macht es schwierig, den Schmutz aufzulösen.

Bevor Sie mit der Benutzung einer Deichsel beginnen, sollten Sie das Handbuch sorgfältig mit den Anweisungen des Herstellers lesen. Auf diese Weise können Sie mehr über die richtige Verwendung der Maschine für Sicherheits- und Wartungszwecke erfahren.

Es ist auch wichtig, dass Sie die richtige Kleidung tragen, um Ihren Körper zu schützen, während Sie die Gartenfräse verwenden. Tragen Sie vor allem eine Schutzbrille und robuste Schuhe. Jede Marke oder jedes Modell hat seine eigenen Spezifikationen.

Hier sind die Schritte, die Sie bei der richtigen Verwendung der Gartenfräse beachten sollten:

1. Beginnen Sie mit der Reinigung des Bodens. Überprüfen Sie, ob Ablagerungen wie Äste oder Steine vorhanden sind und entfernen Sie diese, bevor Sie den Boden bearbeiten. Wenn Sie vorhaben, einen bestehenden Garten zu bepflanzen, müssen Sie jegliche Vegetation entfernen, wie z.B. dickes Unkraut oder Sträucher, die sich nur in den Gartenzinken verfangen können. Es ist in Ordnung, kleine Unkräuter wegzulassen, da die Maschine diese leicht abschneiden kann.

2. Entscheiden Sie sich für die gewünschte Tiefe und stellen Sie die Gartenfräse dafür ein. Wenn der Boden etwas hart und kompakt ist, ist es immer am besten, mit einer flachen Einstellung zu beginnen. Für weichere Böden ist jedoch eine mittlere Einstellung an Ihrer Gartenfräse eine gute Option.

3. Nachdem Sie die Anweisungen des Herstellers sorgfältig gelesen haben, können Sie die Gartenfräse verwenden.

4. Beginnen Sie mit den Gartenzinken. Dann machen Sie langsam und vorsichtig ein paar parallele Pässe über Ihren Garten. In einigen Fällen müssen Sie möglicherweise einem bestimmten Muster folgen, wie in den Anweisungen des Herstellers angegeben.

5. Nachdem Sie den Hof bearbeitet haben, können Sie bereits die tiefste Einstellung für die Gartenfräse auswählen. Danach können Sie senkrechte Durchgänge für ein gründlicheres Ergebnis machen. An diesem Punkt müssen Sie lediglich der Gartenfräse erlauben, die Arbeit zu machen, und langsam gehen, während Sie die Maschine bedienen.

6. Beende den Boden bis du in der Lage bist, jegliche organische Substanz vollständig in den Boden zu mischen. Dann geben Sie diesen organischen Materialien ein paar Tage, um Ihren Boden zu bereichern, bevor Sie fortfahren.

7. Stellen Sie die Gartenfräse in mittlerer Tiefe ein und belüften Sie den Boden, indem Sie mehrmals im Garten vor und zurückgehen. Diese Aktion wird helfen, die Nährstoffe richtig zu mischen.

Wählen Sie für den letzten Durchgang die tiefere Einstellung an Ihrer Deichsel. Dann machen Sie ein paar senkrechte Durchgänge über den Boden in Ihrem Garten.

Denken Sie daran, dass Sie die Bodenverdichtung verhindern müssen, was normalerweise passiert, sobald Sie Schmutz überarbeiten. Das heisst, Sie müssen die richtige Einstellung wählen und vermeiden, zu viele Durchgänge zu machen, die dieses Problem verursachen könnten.

Um die Gartenfräse zu erhalten und ihre Lebensdauer zu gewährleisten, müssen Sie die Zinken gründlich reinigen, nachdem Sie die Maschine benutzt haben. Auf diese Weise können Sie sicher sein, dass kein verwickeltes Material wie Unkraut oder Pflanzen in den Zinken stecken bleibt.


Kornfeld

In der Lebensmittelindustrie werden seit einigen Jahren sogenannte Effektive Mikroorganismen (EM) eingesetzt, die einen günstigen Einfluss auf das Pflanzenwachstum haben und die Vergärung organischer Abfälle zu fermentiertem Kompost fördern. Lesen Sie weiter, um mehr über die Vorteile von Effektiven Mikroorganismen zu erfahren.

Effektive Mikroorganismen ermöglichen grössere Ernten

Im Unterschied zu gentechnisch veränderten Mitteln handelt es sich bei EM um ein natürliches Produkt, welches das Bodenmilieu positiv beeinflusst. Durch Effektive Mikroorganismen werden regenerative, aufbauende Prozesse möglich. Das Verhältnis von regenerativen zu degenerativen Mikroorganismen wird durch den Einsatz von EM perfekt ausbalanciert. Ein weiterer Vorteil ist eine erhöhte Wasserspeicherfähigkeit des Bodens, die ein schnelleres Pflanzenwachstum zur Folge hat. Gemüse und Früchte, die auf mit EM behandelten Böden wachsen, haben nicht nur einen deutlich aromatischeren Geschmack als herkömmliche Lebensmittel, sondern sind auch länger haltbar. Erfreuliche Nebeneffekte einer EM-Behandlung sind ein verminderter Gestank bei Fäulnisprozessen und ein durchlässigerer Humus.

Grosse Zahl an Anwendungsmöglichkeiten

Die Zahl an Anwendungsmöglichkeiten, die sich bei der Verwendung von Effektiven Mikroorganismen ergeben, sind wahrhaft beeindruckend. Neben der Gründüngung und dem Anbau von Obst und Gemüse können EM auch beim Weinanbau, bei der Güllebehandlung und im Gartenbau eingesetzt werden. Weitere Anwendungsgebiete sind die Fischzucht, die Rostbehandlung und die Bokashi-Herstellung. In der Massentierhaltung finden Effektive Mikroorganismen bereits seit längerer Zeit Verwendung – unter anderem bei der Geruchsregulierung und der Aufbereitung von Trinkwasser.

Effektive Mikroorganismen sind flächendeckend verfügbar

Entgegen der landläufigen Meinung handelt es sich bei dem Terminus „Effektive Mikroorganismen“ nicht um einen allgemeinen Begriff, sondern um eine geschützte Warenmarke, die im Besitz der EM Research Organization Inc. (EMRO) mit Sitz in Uruma/Okinawa (Japan) ist. In den Industrienationen sind die Mikroben flächendeckend verfügbar und können problemlos per Internet bestellt werden. Hierzulande fungiert die EM Schweiz AG als Distributor. Auf der Webseite des Unternehmens können zahlreiche EM-basierte Produkte bestellt werden – von Boden-Bokashi-Würfeln bis hin zu Büchern, die sich dem Thema „Effektive Mikroorganismen“ widmen.


mushrooms-454172_640Der Herbst ist bekannt für seine vielfältigen Möglichkeiten, die Natur auf eine neue Art und Weise zu entdecken. Neben den braunen Laubwäldern, Drachensteigen und Wandern ist er aber vor allem für ein Hobby perfekt: Das Sammeln von Pilzen. Denn besonders der Herbst bietet mit seinen milden und gemässigten Temperaturen und relativ viel Niederschlag perfekte Voraussetzung für ein prächtiges Gedeihen von Pilzen im Wald aber auch auf Feldern und Lichtungen. Allerdings stellen sich für viele Hobbysammler einige Fragen, bevor es mit dem Suchen losgehen kann: Woran erkenne ich, dass es sich eindeutig um die gewünschte Pilzsorte handelt? Wie kann ich die Pilze verarbeiten? An welchen Stellen wachsen Pilze am wahrscheinlichsten? Wir haben die Antworten für Sie herausgefunden.

Was sind die besten Plätze für Schwammerl im Wald?

Wer nicht nach Eierschwammerln oder ähnlichen Pilzen sucht, sondern auf Röhrenpilze aus ist, wird im Wald am ehesten an eher feuchten und nährstoffreichen Plätzen fündig. Zum Beispiel ist es wesentlich wahrscheinlicher, dass ein Pilz auf einem morschen Baumstumpf oder in einer bemoosten Grube, die feucht ist (aber kein stehendes Wasser beinhaltet) vorzufinden ist, als auf trockenem Waldboden. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass man sich bei Pilzen auch nach dem Namen richten sollte: Der Birkenpilz wächst beispielsweise gerne unter Birken, während der Kieferpilz gerne unter Kiefern verweilt. Natürlich gesellen sich die Pilze aber auch, wenn nicht anders möglich, unter nicht namensverwandten Bäumen. Eierschwammerl präferieren hingegen die Wärme der Sommermonate, und sind im Herbst eher selten im Wald anzutreffen.

Wie identifiziere ich den gefundenen Pilz?

Besonders als Laie kann es relativ leicht passieren, dass man Pilze verwechselt oder sich nicht sicher ist, ob es sich um einen ähnlich aussehenden, möglicherweise giftigen Doppelgänger handelt. Aber es gibt bestimmte Stellen des Pilzes, die helfen, den Pilz von ähnlichen Arten zu unterscheiden. Am besten informiert man sich deswegen über das Internet (lesen Sie hier mehr über die verschiedenen Arten), oder investieren Sie in einen Pilze-Ratgeber. Versuchen Sie dann, den Pilz an dem Aufbau der Lamellen, des Stängels, des Rings (am Stängel) oder an den Sporen zu erkennen. Stimmt die Optik dieser einzelnen Gebiete auch beim zweiten Blick überein, können Sie sich sicher sein, dass es sich um den gesuchten Pilz handelt.

Wie verarbeite ich die gefundenen Pilze?

Wurde man einmal fündig und bringt einige Pilze nach Hause, sind die Möglichkeiten der Verarbeitung fast grenzenlos. Sehr kulinarisch sind jedoch zum Beispiel Schwammerl-Gulasch oder eine klassische Pilzsuppe in Cremeform. Bei vielen Pilzsorten (zum Beispiel Parasol) zahlt es sich aus, die Pilze zu braten und mit einer Beilage wie Erdäpfel oder einer Sosse zu versehen, weil so der ursprüngliche Geschmack am intensivsten bleibt. Die beste Wahl hat aber auch viel mit der Pilzsorte zu tun, zum Beispiel eignen sich Steinpilze aufgrund des nussähnlichen Geschmacks optimal für ein Risotto, während Eierschwammerl geschmacklich perfekt in ein deftiges Gulasch mit Semmelknödel passen. Lesen Sie mehr über den optimalen Genuss von Essen auf nestlefamily.ch.

Wieviel Pilze darf man maximal sammeln?

Das Suchen von Pilzen ist in der Schweiz nicht einheitlich geregelt, sondern von Kanton zu Kanton unterschiedlich. In manchen Kantonen ist das Sammeln uneingeschränkt erlaubt, während die meisten das organisierte Sammeln verbieten und das Pflücken von maximal einem Kilo pro Tag und Person erlauben. In allen Kantons gilt jedoch, dass in Natur- und Pflanzenschutzgebieten unter keinen Umständen Pilze gesammelt werden dürfen.

Das Sammeln von Pilzen ist ein sehr altes aber aufregendes Hobby, das Kulinarik mit Wandern und Suchen verbindet, und schnell Faszination ausübt. Wer sich an die Gesetze hält, und beim Suchen, Identifizieren und Verarbeiten der Pilze einige Grundregeln und Tipps einhält, wird im Sammeln von Pilzen ein langfristig bereicherndes Hobby finden.


gartenbau

Der Frühling ist endlich da und viele widmen sich zu dieser Jahreszeit dem Garten. Wenn diese Arbeit über das reine An- bzw. Bepflanzen hinausgeht, sollte man allerdings aufpassen. Denn beim Gartenbau reicht der „grüne Daumen“ alleine leider nicht aus.

Erst Recht, wenn es um die (Neu-)Gestaltung und/oder Bau des Gartens geht, einen Swimmingpool, Schwimmteich, Mauern, Treppen, Beläge, Terrasse, Stauden, etc. geht, sollte man möglichst Profis beauftragen, die sich mit solchen Arbeiten auskennen, damit Sie noch lange Freude an Ihrem Garten haben. Die Rede ist also von einer Gartenbau Firma, die auch (lästige und zeitraubende) Pflegearbeiten übernehmen kann.

Wer den Garten neugestalten will, sollte zunächst die bestehende Situation analysieren und überlegen, was genau einen stört und wie der neue Garten aussehen soll. Störende Elementen sollten als erstes entfernt werden. Anschließend können Sie sich einen Notizblock und Stift nehmen und eine Skizze vom neuen Garten machen. Überlegen Sie, um welche Elemente Sie den Garten ergänzen wollen, wo diese platziert werden sollen, welches Material Sie bevorzugen etc.

Wenn Sie sich unsicher sind, lassen Sie sich von einer Gartenbau Firma beraten – kostenlos und unverbindlich (z.B. per E-Mail, damit Sie alles bereits schriftlich haben). Natürlich können Sie sich auch in einem Gartencenter oder der Gartenabteilung eines Baumarkts beraten lassen.

Der Gartenbau ist wahrlich eine Wissenschaft für sich und sollte keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Wer einfach nur einen neuen Rasen benötigt, kann sich für einen Rollrasen entscheiden, der schnell und einfach über den alten Rasen ausgerollt wird. Anschließend sollte der neue Rasen etwa drei Wochen lang feucht gehalten werden; nach zwei Wochen darf dieser zum ersten Mal betreten werden. Wer lediglich über unschöne Rasenlücken klagt, sollte sich über sogenannte Rasen-Pads informieren, die Rasensaat, Keimsubstrat und Rasendünger enthalten und direkt auf die betroffene Stelle ausgelegt werden.

Beim Gartenbau sollte man sich vor der eigentlichen Arbeit gut informieren bzw. beraten lassen, denn dabei kann man viele kostspielige Fehler machen, die eigentlich vermeidbar sind.


GemüsegartenDie Ernte von selbst gezüchtetem Gemüse, das ist der Traum vieler Gartenbesitzer. Doch meistens scheitert das Vorhaben an fehlendem Know-how oder aus dem Mythos heraus, dass man für einen Gemüsegarten viel Platz braucht. Schon auf sehr begrenztem Platz lässt sich ein vielfältiger Gemüsegarten, ohne dass man dafür Botanik-Experte sein muss oder übermäßig viel Zeit investieren muss.

Die Planung Ihres Gemüsegartens

Zunächst einmal müssen Sie sich darüber im Klaren sein, ob Sie auf Vielfalt oder Menge setzen. Möchten Sie viele Gemüsesorten anbauen oder nur ihr Lieblingsgemüse und davon reichlich? Haben Sie einen Garten oder nur einen Balkon oder Terrasse, auf dem Sie gerne ein Hochbeet anlegen möchten? Eine gute Anbauplanung ist eigentlich schon die halbe Miete zum Ernte-Erfolg bei jeder Jahreszeit. Auch die Abgrenzung der einzelnen Felder sollte so durchdacht sein, dass ein durchschnittlich großer Mensch von beiden Seiten gut an das Gemüse herankommt. Die optimale Breite eines Beetes liegt bei etwa 1,30 Meter.

Welches Gemüse soll ich anbauen?

Sobald Sie den Grundriss Ihres Gemüsegartens haben, sollten Sie sich daran machen, zu überlegen, welche Gemüsesorte Sie wo und wann anpflanzen. Dabei muss man die Wachstumszeit der jeweiligen Pflanzen wissen. Gemüsesorten wie Kartoffeln, Möhren, Gurken oder Mais sind sogenannte Hauptkulturen und haben eine lange Wachstumszeit. Vor- und Nachkulturen hingegen sind Gemüsesorten, die nicht so lange brauchen. Dazu zählen Buschbohnen, Feldsalat, Kohlrabi, Spinat und Radieschen.

Bei der Planung des Gemüseanbaus sollte man nun immer eine Hauptkultur mit einer Vor- oder Nachkultur planen, die zeitlich versetzt, im selben Beet angebaut werden können. Das heißt also, Sie sähen eine Vorkultur aus und erst nach dessen Ernte sähen Sie die Hauptkultur. Nachkulturen werden nach der Ernte der Hauptkultur gesät. So ist zum Beispiel der frostunempfindliche Feldsalat eine hervorragende Nachkultur für Kohlsorten.

Grundsätzlich gilt: Gemüsesorten, die im selben Beet angepflanzt werden, sollten am besten von einer unterschiedlichen Pflanzenfamilie stammen und einen unterschiedlichen Nährstoffbedarf haben. Außerdem ist es wichtig, dass man die Gemüsesorten von Jahr zu Jahr wechseln sollte, um eine einseitige Nutzung der Nährstoffe im Boden vorzubeugen. So sollte man auch eine zweijährige Folge von Pflanzen aus der gleichen Familie, also beispielsweise Rotkohl und Kohlrabi, verhindern.