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Für Sportler steht in der Regel die Leistungsverbesserung im Vordergrund – sie möchten schneller, stärker oder ausdauernder werden. Neben intensivem Training greifen viele von ihnen zu Sportsdrinks, Kreatin- und Proteinpulver, Koffeintabletten, Energygels etc.

Doch gerade diese Ernährung führt oft zu Muskelkrämpfen, Blähungen, Übelkeit und anderen Magen-Darm-Problemen, sowie Müdigkeit und Dehydration und anderen Symptomen, die letztlich zu schlechter Leistung führen.

Viele Sporternährungsexperten empfehlen daher, bei der Ernährung auf echte Lebensmittel statt Pulver zu setzen. Der Verdauungstrakt ist eins der größten Organe im menschlichen Körper und verfügt über extrem viele Nervenendungen – daher macht es Sinn, anstatt auf pauschale Ernährungsempfehlungen auf den eigenen Magen zu hören.

Wenn viele Sportler auf die Paleo-Diät umsteigen, Sie sich dabei jedoch müde und ausgelaugt fühlen, sollten Sie diese diese Ernährungsweise nicht beibehalten.

Hören Sie (vor allem als Sportler) auf Ihren Körper: Trinken Sie erst, wenn sie durstig sind, essen Sie dann, wenn Sie hungrig sind und hören Sie auf, wenn Ihre Muskeln streiken.

In der Regel wissen wir, welche Nahrungsmittel wir vertragen und welche nicht, als auch welche uns schmecken und unsere Stimmung verbessern. Wenn dies allerdings nicht bewusst ist, sollte man bei Training (und nicht am Wettkampf-Tag) mit unterschiedlichen Lebensmitteln experimentieren und entsprechende Auswirkungen notieren. So kann man zum Beispiel regelmäßig den Körperfettanteil messen – wie, erfahren Sie zum Beispiel auf Fitness-Spartacus.

Das bedeutet auch, dass Sie als Sportler nicht auf bestimmte, als für Sportler eher ungeeignet abgestempelte Lebensmittel verzichten müssen: Wer beispielsweise auf Speck oder weißen Reis steht, kann auch dieses beim Training ohne Leistungseinbußen essen. (Sofern man weiß, dass man diese Lebensmittel generell und im Training verträgt.)

Sportler brauchen schnell verfügbare Energie – diese erhalten sie in Form von einfachen Kohlenhydraten, wie sie zum Beispiel in weißem Reis, (Süß-)Kartoffeln, Früchten, Honig, Waffeln etc. zu finden sind und schnell verdaut werden. Wenn Sie können, sollten Sie versuchen, diese selbst herzustellen, sodass sie nicht vollgeladen mit Chemikalien, Konservierungs-, Farb- und anderen ungesunden Stoffen sind.

Allerdings gilt dies eben nur für Sportler – wer den ganzen Tag im Büro sitzt und damit weitaus weniger Energie benötigt als jemand, der sich intensiv sportlich betätigt, sollte eher versuchen, den Konsum dieser Lebensmittel (in erster Linie von Zucker) einzuschränken. (Hierbei kann der Süßstoff Stevia helfen, über den Sie auf folgender Seite mehr erfahren: http://www.fitness-spartacus.de/stevia) Wenn Sie sich ausgewogen ernähren, brauchen Sie sich kaum wegen Nahrungsergänzungsmitteln und Proteinen Sorgen zu machen.


Ein Kommentar

  1. Juliane Klimaschewsky
    Posted 3. July 2017 at 14:29 | Permalink

    Dieser Artikel spricht mit aus der Seele und trifft die Wahrheit auf den Punkt. Eine ausgewogene und vollständige, natürliche Ernährung mit Vitamin- und nährstoffreichen Lebensmitteln versorgt den Körper mit allem, was er vor, nach, und während des Trainings braucht. Wenn bei jeder Mahlzeit z.B. Obst und Gemüse und dazu nährstoffreiche Getreidesorten wie Hirse, Naturreis oder Kartoffeln gegessen werden in Kombi mit gesunden pflanzlichen Proteinen, dann fehlt dem Körper im Grunde nichts.
    Es kommt eher auf den richtigen Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme an. Vor dem Training eher leicht verdauliche Kohlenhydrate aus Obst, direkt danach ein selbstgemachter grüner Smoothie mit Einfachzucker aus Obst, Leinsamen (und ggf. Hanfprotein) und später eine richtige Mahlzeit mit Gemüse und Getreide (und Eiweiß).
    Seitdem ich mich so ernähre und vor allem auf den grünen Smoothie nach dem Sport achte, regeneriere ich viel schneller und mein Energielevel bleibt während des Tages konstant. Es ist wichtig, auf seinen Körper zu hören! Der Körper “sagt” genau Bescheid, welche Nahrungsmittel gerade benötigt werden. Und es stimmt genau, wer den ganzen Tag sitzt und vielleicht nur 30 Minuten spazieren geht, der braucht natürlich keine spezielle Sportler-Ernährung. Leider verliert man in der ganzen Informationsflut die Intuition und das gute Körpergefühl. Man sollte nur Nahrungsmittel essen, die einem schmecken und auf die man wirklich Hunger hat. Bitte nicht irgendetwas “reinzwingen”, nur weil man gelesen hat, dass es gesund ist. Viele Ernährungsformen werden schnell dogmatisch. Wenn ich Hunger auf Lachs habe, esse ich Lachs, obwohl ich mich hauptsächlich vegetarisch ernähre. Weil mir die vegetarische Mahlzeit meist besser schmeckt als die Fleisch-Mahlzeit. Aber jeder Mensch ist anders und der Körper weiß am besten, was er braucht und was nicht. Das kann einem keiner vorgeben!

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