Grüner TeeGrüner Tee hat in den letzten Jahren die Schweizer Küchen, Restaurants und Büros erobert. Das chinesische Heilwunder gilt als eines der besten Mittel, um gesund zu bleiben und soll bei über 60 Krankheiten Abhilfe schaffen.

Grüner Tee – Wirkungen

Es gibt sehr viele Überlieferungen über dieses Aufgussgetränk, doch bisher nur relativ weniger handfeste Erkenntnisse. Forscher sind jedoch damit beschäftigt, die Wirkungen des grünen Tees, die von Kritikern als Legende bezeichnet werden, zu beweisen. Zurzeit laufen etwa 100 Studien, die sich mit der Wirkung des grünen Tees auseinandersetzen. Einige davon sind bereits abgeschlossen und liefern erstaunliche Erkenntnisse. So zeigt eine Studie, die über elf Jahre in Japan durchgeführt wurde, eine positive Wirkung des grünen Tees auf den Blutkreislauf und somit lebensverlängernd.

Doch was kann der grüne Wundertee noch alles? Der Wirkstoff Epigallocatechingallate, welcher in der Grünteepflanze ausreichend vorhanden ist, wird oft in Zusammenhang mit der Vorbeugung von Krebs gebracht. Wissenschaftler warnen jedoch vor dem Glauben, dass grüner Tee ein Krebsleiden heilen kann. Dem Aufgussgetränk wird lediglich nachgesagt, dass es einem Krebsleiden vorbeugen kann oder das weitere Fortschreiten der Krebszellen verlangsamen kann.

Interessante Ergebnisse zeigten sich bei den Studien ebenfalls bei der Heilung neurodegenerativer Erkrankungen (z.B. Demenz oder Alzheimer) durch den Genuss grünen Tees. Auch die entschlackende Wirkung und somit die Unterstützung von Diäten bei übergewichtigen Patienten zeigte bisher Erfolg.

Viele weitere Wirkungen werden dem grünen Tee nachgesagt, den Forschern fehlt es jedoch an Mitteln, da die Pharmaindustrie nicht gerne Geld in ein Gebiet investiert, mit dem sie später nur wenig Gewinn machen können. Also bleibt uns nichts anderes als in das Getränk zu vertrauen – die Hoffnung stirbt bekanntlich ja zuletzt.

Wie bereitet man einen guten grünen Tee zu?

Die grüne Teepflanze, ist reich an Catechine, Aminosäure und Koffein ist, bestimmen den Geschmack des Getränks, weshalb eine längere Ziehzeit den grünen Tee bitter schmecken lässt. Bei der Zubereitung gilt, je heißer das Wasser, desto kürzer sollte die Ziehzeit sein. Die ideale Wassertemperatur liegt bei 60 – 80 Grad Celsius, wobei man die Blätter zwei bis vier Mal aufgießen kann. Im Sommer bietet sich auch der kalte Aufguss an, bei dem die Teeblätter über Nacht in Wasser in einem verschlossenen Gefäß ruht.


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