Naturheilmittel

Naturheilmittel erleben derzeit einen Boom, den noch vor zehn Jahren kaum jemand für möglich gehalten hätte. Immer mehr Menschen wenden sich von der Schulmedizin ab und fangen an, sich für Heilpflanzen zu interessieren.

Die Ursachen für diese Entwicklung sind vielfältig. Einer der Hauptgründe dürfte jedoch die Tatsache sein, dass nahezu alle heute erhältlichen Pharmazieprodukte eine Reihe von Nebenwirkungen haben. Nimmt man eine Packungsbeilage eines herkömmlichen Medikaments zur Hand, kann dem Benutzer Angst und Bange werden: Die dort aufgelisteten Begleiterscheinungen sind oftmals schlimmer als die Krankheit, die man durch die Einnahme des Präparats zu bekämpfen versucht.

Dies ist bei Naturheilmitteln vollkommen anders: Bei richtiger Anwendung und Dosierung sind keinerlei Nebenwirkungen zu befürchten. Der Körper kann die zugeführten Stoffe weitaus leichter verarbeiten, als es bei pharmazeutischen Mitteln der Fall ist.

Ganzheitlich statt fachspezifisch

Im Begriff „Naturheilmittel“ steckt das Wort „heil“, das nichts anderes als „vollständig“ bedeutet. Dies deutet bereits darauf hin, dass es sich bei Naturprodukten um Mittel handelt, die für eine ganzheitliche Therapie geeignet sind. Anstatt Symptome zu unterdrücken und bestenfalls für einige Zeit zu lindern, wird versucht, an die Ursache der Erkrankung heranzugehen.

Grundsätzlich gilt: Je höher die Qualität der Naturheilmittel, desto bessere Therapieerfolge können erreicht werden. In Apotheken und Drogerien hat man den Vorteil, dass die dort verkauften Produkte auf Schadstoffe getestet sind und daher genau die Wirkung erzielen, die gewünscht ist.

Eine der ersten Adressen für den Kauf von Naturheilmitteln im Netz ist die Luzerner Drogerie Würzenbach. Auf der Webseite finden sich Mittel gegen die unterschiedlichsten Beschwerden und Krankheiten: Die Liste reicht von A wie Abnehmen bis Z wie Zecken. Daneben gibt es eine breite Auswahl an Nahrungsergänzungsmitteln, Körperpflegeartikeln und Wellnessprodukten.

Bekannte Naturheilmittel

Eines der bekanntesten Naturheilmittel ist die Brennnessel, die in hiesigen Breitengraden in beinahe jedem Garten wächst. In dieser Pflanze steckt weit mehr, als es den Anschein macht: Sie hilft bei Arthritis, kuriert leichte Harnwegsinfekte und kann bei einer gutartigen Prostatavergrößerung das Wasserlassen erleichtern. Darüber hinaus gilt Urtica dioica (so die lateinische Bezeichnung) als exzellenter Vitamin C-Lieferant.

Noch anspruchsloser als die Brennnessel ist der schwarze Holunder (Sambucus nigra), der fast überall gedeiht. Schon Hippokrates setzte Holunderblüten als wassertreibendes und verdauungsförderndes Mittel ein. In vielen Regionen Europas kommt der Strauch auch heute noch gegen Husten, Schnupfen und Fieber zur Anwendung. Im Holunder-Extrakt sind unter anderem Vitamin B und C, Fruchtsäuren, ätherische Öle sowie Anthocyanidine enthalten, die die menschlichen Zellen vor Veränderungen durch freie Radikale schützen.


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