GemüsegartenDie Ernte von selbst gezüchtetem Gemüse, das ist der Traum vieler Gartenbesitzer. Doch meistens scheitert das Vorhaben an fehlendem Know-how oder aus dem Mythos heraus, dass man für einen Gemüsegarten viel Platz braucht. Schon auf sehr begrenztem Platz lässt sich ein vielfältiger Gemüsegarten, ohne dass man dafür Botanik-Experte sein muss oder übermäßig viel Zeit investieren muss.

Die Planung Ihres Gemüsegartens

Zunächst einmal müssen Sie sich darüber im Klaren sein, ob Sie auf Vielfalt oder Menge setzen. Möchten Sie viele Gemüsesorten anbauen oder nur ihr Lieblingsgemüse und davon reichlich? Haben Sie einen Garten oder nur einen Balkon oder Terrasse, auf dem Sie gerne ein Hochbeet anlegen möchten? Eine gute Anbauplanung ist eigentlich schon die halbe Miete zum Ernte-Erfolg bei jeder Jahreszeit. Auch die Abgrenzung der einzelnen Felder sollte so durchdacht sein, dass ein durchschnittlich großer Mensch von beiden Seiten gut an das Gemüse herankommt. Die optimale Breite eines Beetes liegt bei etwa 1,30 Meter.

Welches Gemüse soll ich anbauen?

Sobald Sie den Grundriss Ihres Gemüsegartens haben, sollten Sie sich daran machen, zu überlegen, welche Gemüsesorte Sie wo und wann anpflanzen. Dabei muss man die Wachstumszeit der jeweiligen Pflanzen wissen. Gemüsesorten wie Kartoffeln, Möhren, Gurken oder Mais sind sogenannte Hauptkulturen und haben eine lange Wachstumszeit. Vor- und Nachkulturen hingegen sind Gemüsesorten, die nicht so lange brauchen. Dazu zählen Buschbohnen, Feldsalat, Kohlrabi, Spinat und Radieschen.

Bei der Planung des Gemüseanbaus sollte man nun immer eine Hauptkultur mit einer Vor- oder Nachkultur planen, die zeitlich versetzt, im selben Beet angebaut werden können. Das heißt also, Sie sähen eine Vorkultur aus und erst nach dessen Ernte sähen Sie die Hauptkultur. Nachkulturen werden nach der Ernte der Hauptkultur gesät. So ist zum Beispiel der frostunempfindliche Feldsalat eine hervorragende Nachkultur für Kohlsorten.

Grundsätzlich gilt: Gemüsesorten, die im selben Beet angepflanzt werden, sollten am besten von einer unterschiedlichen Pflanzenfamilie stammen und einen unterschiedlichen Nährstoffbedarf haben. Außerdem ist es wichtig, dass man die Gemüsesorten von Jahr zu Jahr wechseln sollte, um eine einseitige Nutzung der Nährstoffe im Boden vorzubeugen. So sollte man auch eine zweijährige Folge von Pflanzen aus der gleichen Familie, also beispielsweise Rotkohl und Kohlrabi, verhindern.

 


ObstsäfteSie schmecken nicht nur besser, sie können auch mit der Sicherheit genossen werden, dass nur natürliche Zutaten verwendet wurden. Selbst gepresste Obstsäfte kann man mit unterschiedlichen Methoden herstellen. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Sie sind wahre Vitaminbomben!

Da man für den Heimbedarf lediglich die Menge an Saft auspresst, die man auch selbst in der nächsten Zeit verwerten kann, kommt selbst gepresster Saft ganz ohne Konservierungsstoffe aus. Auf Zucker kann man beim heimischen Pressen auch verzichten, frisch gepresste Früchte schmecken auch ohne Zuckerzugabe einfach himmlisch.

Obstsäfte mit dem Mixer herstellen

Obstsäfte, die mit einer Saftpresse oder Mixer hergestellt werden, verlieren relativ wenig Vitamingehalt beim Verarbeiten, da das Obst nur kurz mit Sauerstoff in Verbindung kommt. Auch die Saftausbeute ist bei diesem Verfahren besonders hoch, da man die Frucht eigentlich eher püriert als entsaftet. Für die Saftherstellung mit dem Mixer eignen sich alle Früchte mit einem hohen Wasseranteil. Der einzige Nachteil eines Mixers sind die hohen Anschaffungskosten.

Dampfentsaften

Beim Dampfentsaften gibt man einfach das Obst mit Stielen, Haut und Kernen in den Entsafter. Da die Früchte gekocht werden, ist der Saft gleich konserviert. Wenn man etwas Zucker hinzufügen möchte, kann den Saft noch haltbarer machen und für längere Zeit im Kühlschrank aufbewahren. Wer mit Dampf Obstsäfte herstellen möchte, der muss allerdings etwas Zeit mitbringen. Ein Saft aus weichen Beeren dauert etwa 45 Minuten und Quitten sogar 70 Minuten. Der gewonnene Saft lässt sich auch gut zu Gelees weiterverwerten.

Zentrifuge

Bei der Zentrifuge wird durch den Druck, der auf das Obst ausgeübt wird, der Saft vom Trester getrennt und besonders empfehlenswert für hartes Obst. Die Saftausbeute bei dieser Methode ist allerdings geringer als bei den anderen. Da der Saft sowieso nicht lange haltbar ist, dürfte die geringe Saftmenge jedoch kein Problem darstellen. Diese Methode ist für Saftliebhaber geeignet, die schnell ein Glas Saft möchten. Der Reinigungsaufwand der Zentrifuge steht jedoch meist nicht in Relation mit der gepressten Saftmenge.

Allgemeine Hinweise: Wer beim Entsaften die Schale verwerten möchte – was normalerweise aufgrund des erhöhten Vitamingehalts sehr zu empfehlen ist, sollte jedoch nur Obst und Gemüse aus biologischem Anbau verwenden. Ein paar Tropfen Öl in den Obstsäften hilft Ihrem Körper, die Vitamine besser zu verwerten. Zudem gibt das Öl noch einen tollen Geschmack.

 


LaktoseintoleranzLaktose, welches besser bekannt als Milchzucker ist, besteht aus zwei Zuckermolekülen, die im Darm in ihre zwei Einzelteile, der Glukose und der Galaktose aufgespalten werden müssen. Um diese Aufspaltung erfolgreich durchzuführen, braucht unser Körper ein Enzym, welches sich in der Schleimhaut des Dünndarms befindet. Wenn dieses Enzym mit dem Namen Laktase fehlt, gelangt der Milchzucker in den Dickdarm und verursacht dort durch die Zersetzung mit den dort lebenden Bakterien Gase und Beschwerden im Bauch. Die Diagnose, ob eine Laktoseintoleranz besteht, erfolgt ganz einfach durch einen Atemtest. Doch bis es so weit kommt, haben die Patienten oft einen langen Weg hinter sich.

Die Symptome einer Laktoseintoleranz

Wer an der Laktoseintoleranz leidet, der verspürt etwa 30 Minuten nach jeder Aufnahme von Milch oder eines Milchprodukts ein Unwohlsein mit starker Gasbildung, einen Blähbauch und meistens auch Bauchkrämpfe, was in einigen Fällen zum Erbrechen führen kann. Teilweise beklagen die Betroffenen auch über Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Abgeschlagenheit – diese Symptome können jedoch auf anderen Störungen beruhen. Der erste Schritt zur Abhilfe ist das Erkennen der Beschwerden nach der Aufnahme von Milchprodukten. Sollten Sie unter den genannten Symptomen leiden und diese treten stets eine halbe Stunde oder ein paar Stunden nach der Aufnahme von Milchzucker auf, ist es höchste Zeit,  einen Test der Laktoseintoleranz durchzuführen.

Diagnose

Die Laktoseintoleranz ist eine Störung, die bei vielen Europäern auftritt. Zu unterscheiden, ist die Laktoseintoleranz jedoch von einem Reizdarm. Da die Symptome der Laktoseintoleranz jedoch vielfältig sind, ist dies oft gar nicht so einfach. Ihr Arzt wird Sie höchstwahrscheinlich auffordern, ein Ernährungstagebuch anzulegen. Um die Laktoseintoleranz ganz eindeutig zu identifizieren, kann Ihr Arzt einen Atemtest durchführen, welcher die Selbstversuche meistens überflüssig machen. Neben dem Atemtest gibt es noch aufwendigere Verfahren, wie beispielsweise ein Gentest oder eine endoskopische Untersuchung.

Laktoseintoleranz – und jetzt?

Personen, bei denen eine Laktoseintoleranz festgestellt wurde, suchen am besten Hilfe bei einem Ernährungsberater auf. Dieser wird Ihnen helfen, sich im Alltag so umzustellen, dass Sie ohne großen Genussverzicht keine weiteren Beschwerden aufgrund Ihrer Intoleranz haben werden. Das Gute daran ist ebenfalls, dass dies der perfekte Augenblick ist, um sich mit dem Thema gesunde Ernährung auseinanderzusetzen.

 


ÖlKalorienarm kochen ist nicht immer einfach. Oft kommen beim Essen Fette und Öle auf den Tisch, die den Körper schädigen. Welche Öle Sie ohne Bedenken zum Kochen, Backen oder Braten verwenden können, lernen Sie hier:

Gute und schlechte Fettsäuren kennen

Um zu entscheiden, ob ein Öl gesund ist, muss man erst verstehen, dass Öle aus unterschiedlichen Fettsäuren bestehen. Diese Fettsäuren können entweder (mehrfach) ungesättigt oder gesättigt sein oder gar Transfette darstellen. Besonders gesund sind die ungesättigten Fettsäuren, da sie eine wichtige Rolle für unsere Zellen spielen. Da der Körper die ungesättigten Fettsäuren nicht selbst herstellen kann, müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden. Unbedingt vermeiden sollte man die Transfette, welche für die Entstehung einer Arteiosklerose verantwortlich gemacht werden können.

Gesunde Öle

Rapsöl, oder auch “Flüssiges Gold” genannt, ist bei Ernährungswissenschaftler eines der besten Öle, die Sie für Ihre Ernährung verwenden können. Es liefert eine Reihe einfach und mehrfach ungesättigter Fettsäuren, welche nachweislich den Cholesterinspiegel senken und sehr gut gegen Entzündungen wirken. Es schützt unserer Adern vor Verkalkung und verringert das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls.

Das bekannte und vielseitig verwendbare Olivenöl sollte als kalt gepresste Variante konsumiert werden, da es dann besonders viel der einfach ungesättigten Ölsäure enthält und wertvolle Antioxidanten liefert.  Wer regelmäßig Olivenöl zum Kochen verwendet, kann das Risiko von Brust- und Darmkrebs verringern, da das Olivenöl die Zellwände stabiler und weniger anfällig für freie Radikale macht. Olivenöl kann man auch zum Braten von Speisen bis zu 180 Grad verwenden.

Auch beim Sonnenblumenöl sollten Sie die kalt gepresste Form wählen. Sonnenblumenöl, welches ganz natürlich in unserer Haut vorkommt, liefert eine Schutzbarriere vor Bakterien, Viren und Pilzen und reguliert den Feuchtigkeitshaushalt unserer Haut. Schadstoffe, die in der Luft vorkommen, wie zum Beispiel Ozon, werden durch das Vitamin E im Sonnenblumenöl unschädlich gemacht und schützt unsere Hautzellen vor den UV-Strahlen. Das dünne Einreiben der Haut mit Sonnenblumenöl lindert Ekzeme und Juckreiz. Man kann dieses Öl gut mit anderen Ölen kombinieren, wobei zwei Esslöffel am Tag den Tagesbedarf decken.


Grüner TeeGrüner Tee hat in den letzten Jahren die Schweizer Küchen, Restaurants und Büros erobert. Das chinesische Heilwunder gilt als eines der besten Mittel, um gesund zu bleiben und soll bei über 60 Krankheiten Abhilfe schaffen.

Grüner Tee – Wirkungen

Es gibt sehr viele Überlieferungen über dieses Aufgussgetränk, doch bisher nur relativ weniger handfeste Erkenntnisse. Forscher sind jedoch damit beschäftigt, die Wirkungen des grünen Tees, die von Kritikern als Legende bezeichnet werden, zu beweisen. Zurzeit laufen etwa 100 Studien, die sich mit der Wirkung des grünen Tees auseinandersetzen. Einige davon sind bereits abgeschlossen und liefern erstaunliche Erkenntnisse. So zeigt eine Studie, die über elf Jahre in Japan durchgeführt wurde, eine positive Wirkung des grünen Tees auf den Blutkreislauf und somit lebensverlängernd.

Doch was kann der grüne Wundertee noch alles? Der Wirkstoff Epigallocatechingallate, welcher in der Grünteepflanze ausreichend vorhanden ist, wird oft in Zusammenhang mit der Vorbeugung von Krebs gebracht. Wissenschaftler warnen jedoch vor dem Glauben, dass grüner Tee ein Krebsleiden heilen kann. Dem Aufgussgetränk wird lediglich nachgesagt, dass es einem Krebsleiden vorbeugen kann oder das weitere Fortschreiten der Krebszellen verlangsamen kann.

Interessante Ergebnisse zeigten sich bei den Studien ebenfalls bei der Heilung neurodegenerativer Erkrankungen (z.B. Demenz oder Alzheimer) durch den Genuss grünen Tees. Auch die entschlackende Wirkung und somit die Unterstützung von Diäten bei übergewichtigen Patienten zeigte bisher Erfolg.

Viele weitere Wirkungen werden dem grünen Tee nachgesagt, den Forschern fehlt es jedoch an Mitteln, da die Pharmaindustrie nicht gerne Geld in ein Gebiet investiert, mit dem sie später nur wenig Gewinn machen können. Also bleibt uns nichts anderes als in das Getränk zu vertrauen – die Hoffnung stirbt bekanntlich ja zuletzt.

Wie bereitet man einen guten grünen Tee zu?

Die grüne Teepflanze, ist reich an Catechine, Aminosäure und Koffein ist, bestimmen den Geschmack des Getränks, weshalb eine längere Ziehzeit den grünen Tee bitter schmecken lässt. Bei der Zubereitung gilt, je heißer das Wasser, desto kürzer sollte die Ziehzeit sein. Die ideale Wassertemperatur liegt bei 60 – 80 Grad Celsius, wobei man die Blätter zwei bis vier Mal aufgießen kann. Im Sommer bietet sich auch der kalte Aufguss an, bei dem die Teeblätter über Nacht in Wasser in einem verschlossenen Gefäß ruht.


TofuTofu ist in der asiatischen Küche ein beliebtes Produkt mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Auch in der westlichen Küche, erfreut sich das Produkt wachsender Beliebtheit. Während Tofu in Ländern wie China, Korea oder Japan zu den Grundnahrungsmitteln gehört, wurde er hier erst vor einigen Jahren als Fleischersatz für Vegetarier bekannt.

Geschichte des Tofus

Der Ursprung des Tofus ist noch immer nicht ganz geklärt. Fest steht jedoch, dass er in China im 2. Jahrhundert schon zu den wichtigsten Nahrungsmitteln gehörte. Dies kann durch Beschreibungen der Song- und der Yuan-Dynastie bewiesen werden, deren Techniken der Tofuverarbeitung noch bis heute Anwendung finden.

Tofuarten

Bei den Tofuarten unterscheidet man hauptsächlich zwischen festem Tofu und dem so genannten “Seidentofu”. Der Seidentofu hat von allen Tofuarten den höchsten Feuchtigkeitsgehalt und wird auch nicht abgetropft. Der in Japan und Korea aus Meerwasser hergestellte Seidentofu hat eine Konsistenz wie ein Vanillepudding. Aufgrund seiner Konsistenz wird dieser Tofu mit dem Löffel und nicht mit den Stäbchen gegessen.

Die entwässerte und gepresste Frischtofuart, die unter Vegetariern mit frischem Fleisch verglichen wird, ist der feste Tofu. Durch seine nahezu gummiartige Konsistenz kann man ihn gut zerbröckeln oder in feine Scheiben schneiden.

Weitere Varianten, die aus der Notwendigkeit für haltbare Produkte entstanden sind, ist der eingelegte Tofu und der “stinkende Tofu”.

Nährwerte

Tofu ist für seine herausragenden Nährwerte bekannt. Er enthält viel Eiweiß und Vitamin B und man hat festgestellt, dass er ein wertvolles Nahrungsmittel für das Herz-Kreislauf-System ist, da er reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist. Auch der geringe Anteil an gesättigten Fetten und den vielen Vitaminen, Ballaststoffen und Mineralien, machen Tofu zu einem sehr empfehlenswerten Hauptnahrungsmittel. Experten raten, tierisches Protein, also beispielsweise Fleisch, durch Tofu zu ersetzen. Auch cholesterinreiche Produkte kann man wunderbar durch Tofu auswechseln.

Tofu gibt es heutzutage in allen Bioläden und auch in größeren Supermärkten in der Bioabteilung. Preislich liegt er unter den Preisen für Fleisch- und Fischprodukte.