Eierkocher haben unser Leben einfacher gemacht. Obwohl Eierkocher in vielen verschiedenen Ausführungen (Grösse, Design, etc.) erhältlich sind, sind ihre wesentlichen Merkmale gleich.

Fast alle Eierkocher verfügen über elektrische Heizelemente, die sich in der Basis befinden.
Die Wahl des Eierkochers hängt von der Anzahl der Eier ab, die Sie kochen möchten.

Eierkocher arbeiten automatisch und sind mit einem elektronischen Timer ausgestattet, der blinkt oder piept, wenn die Eier fertig sind. Es gibt die unterschiedlichsten Ausführungen, sodass man problemlos einen zu Ihrem Budget und persönlichen Vorlieben passenden Eierkocher findet.

Grundsätzlich sollte man überlegen, wie viele Eier man gleichzeitig kochen will – bei einer Familie ist die Zahl schliesslich höher im Single-Haushalt.

Es ist besser, einen Eierkocher mit abwechslungsreicheren Temperatureinstellungen zu kaufen.

Es gibt diverse Eierkocher-Hersteller, die Ihren Bedürfnissen entsprechen können. Der Preis des Eierkochers kann sich entsprechend von Gerät zu Gerät unterscheiden.

Fast alle Eierkocher basieren auf dem Konzept des Kochens mit Dampf. Es gibt ein Wasserreservoir mit unterschiedlichen Ebenen – das Wasserstandlevel, das Sie wählen, entscheidet über die Härte oder die Weichheit des Eies, das das Gerät produziert. Eierkocher ohne unterschiedliche Ebenen kommen in der Regel mit einem Wasser-Messbecher kommen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, für welchen Eierkocher Sie sich entscheiden sollten, lesen Sie sich einen Eierkocher Test durch.

Doch sind Eier überhaupt gesund?

Um diese Frage zu beantworten, sollten wir uns anschauen, was in einem Ei eigentlich drin ist…

Das Eiweiss (Eiklar) des Eies (die weisse Substanz) besteht aus Wasser (etwa 87%) und Protein (etwa 11%.

Verwandter Artikel: Wie wichtig sind eigentlich Proteine?

Es enthält ausserdem B-Vitamine, aber auch den Anti-Nährstoff Avidin. Weil Hitze Avidin zerstören kann, sollte Protein, also Eier, idealerweise gekocht werden, um Avidin “unschädlich” zu machen. Interessanterweise ist das Eiklar praktisch frei von Cholesterin.

Das Eigelb (Eidotter) besteht zu 50% aus Wasser, 32% aus Fett, 16% Protein und 2% Mineralstoffen. Ein Eigelb enthält mit 250 mg relativ viel Cholesterin.

Eigelb hat auch ein hohes Mass an Carotinoiden (meist Lutein und Zeaxanthin),
die in der Lage sind, die Carotinoidkonzentrationen sowohl im Plasma sowie in bestimmten Geweben wie den Augen zu regulieren.

Eigelb zählt darüber hinaus zu den reichsten Quellen von Cholin – ein Nährstoff mit einer Reihe von gesundheitlichen Vorteilen. Eier sind also überaus gesund. Eine 118-jährige Frau wurde vor Kurzem bezüglich ihrer Ernährung gefragt. Ihre Antwort: “Ich esse täglich zwei Eier!”

Ernährungswissenschaftler haben entdeckt, dass Menschen, die häufig Eier zum Frühstück essen, leichter Gewicht verlieren als Menschen, die zumeist Kohlenhydrate zum Frühstück zu sich nehmen.

Kein Wunder, denn Eier machen satt und führen nicht zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels wie Kohlenhydrate, was wiederum oft zu Hungerattacken weniger später (und damit einer insgesamt höheren Kalorienaufnahme) führt.

Und was ist mit dem Chrolesterin?

Richtig ist: Hühnereier enthalten relativ viel Cholesterin. Cholesterin ist Blutfett und ein hoher Cholesterinspiegel kann Herzkrankheiten fördern. Doch dass der Verzehr von Eiern den Cholesterinspiegel ansteigen lässt, gilt als umstritten. Die Ernährung ist nur zu einem Teil für den Cholesterinspiegel verantwortlich. Eine weitaus grössere Rolle spielen die Gene. Und natürlich ist die restliche – gemeint gesunde – Ernährung wichtig (und die Vermeidung von Nikotin).

Wie viele Eier darf man denn nun essen?

Aus den oben genannten Gründen sind Pauschalempfehlungen zur Verzehrmenge von Eiern eher sinnlos. Gesunde Menschen dürfen problemlos ein Ei täglich essen. Wer besonders vorsichtig sein will (wobei diese übertriebene Sorge unbegründet ist, es sei denn man ist Diabetiker oder hat bereits eine koronare Herzkrankheit), kann den Konsum auf höchstens vier Eier die Woche oder weniger beschränken.

Wenn Sie also noch keinen Eierkocher haben, dürfen Sie beruhigt zugreifen – vor dem Kauf hilft ein Eierkocher Test.


proteine vorteile nachteileVor kurzem sah ich einen extravaganten Werbeartikel mit der Aufschrift „Protein…“. (Der genau Name dieses Sportlernahrungsherstellers spielt keine Rolle.) Dann viel mir ein, dass in den letzten Jahren immer öfter die Rede von Proteinen die Rede ist:

– Wer abnehmen will, soll möglichst wenig Kohlenhydrate (Brot, Pasta, Corn Flakes etc.) und dafür mehr Protein, also Eiweiß (Eier, Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Nüsse) essen.
– Wer Muskeln aufbauen will, soll verstärkt Protein essen.
– Proteine gelten allgemein als Bestandteil einer guten Ernährung und
– die meisten Menschen sollen zu wenig Protein essen.

Doch was ist dran an diesen Annahmen – sind Proteine wirklich so wichtig?

Die Reduzierung der Kohlenhydrate kann durchaus einen positiven Effekt auf das Gewicht haben, doch in der Regel aus dem einfachen Grund, dass dabei insgesamt weniger Kalorien eingenommen werden (Kohlenhydrate sind recht kalorienreich). Letztendlich kann derselbe Effekt erreicht werden, wenn man grundsätzlich weniger isst – ohne auf Kohlenhydrate verzichten zu müssen, die unter anderem einen Effekt auf das Belohnungszentrum im Gehirn haben und uns gut fühlen lassen.

Zu wenig Protein?

Interessanteweise wird man an einem Proteinmangel nicht sterben – ganz in Gegenteil: De facto essen die meisten Menschen mehr Protein als empfohlen – zumindest in den USA.
Der Durchschnittsamerikaner isst laut dem Surgeon General’s Report täglich 175% mehr als empfohlen, die Durchschnittsamerikanerin 144% mehr als empfohlen. Ein Mann, der 75 kg wiegt braucht lediglich 66 g Protein am Tag, eine Frau mit einem Gewicht von 54 kg nur 43 g – dieser Bedarf kann leicht durch Obst, Gemüse und Vollkorn gedeckt werden.

Zu viel Protein!

In den Krankenhäusern gibt es viele Patienten, die über die Zeit zu viel tierisches Protein (Eiweiß) konsumiert haben und mit den negativen Effekten zu kämpfen haben, denn zu viel Protein

– kann zur Herzerkrankung führen (wie auch verarbeitete Kohlenhydrate und Zucker)
– bedeutet eine erhöhte Belastung für die Leber
– kann sogar zum Schrumpfen des Gehirns führen (!)
– kann Krebs verursachen
– kann zur Ketose führen, einem Stoffwechselzustand, bei dem Fettsäuren in der Leber abgebaut werden und der zu Organversagen, Gicht, Nierensteinen und Nierenversagen führen kann.

Gemüse als Proteinquelle

Man braucht nicht einmal Fleisch zu essen, um ausreichend Protein zu bekommen. Alle Gemüsesorten sowie Getreide (Hauptbestandteil: Kohlenhydrate) enthalten acht der essentiellen und zwölf der anderen nichtessentiellen Aminosäuren. Grünes Gemüse (z.B. Brokkoli), Erbsen und Bohnen enthalten sogar mehr Protein pro Kalorie als Fleisch und sind dabei nährstoffreich und kalorienarm. Frisches Obst und Gemüse enthält darüber hinaus auch Antioxidantien, also chemische Verbindungen, die freie Radikale binden, welche Zellschäden, die Entstehung von Krankheiten und den Alterungsprozess begünstigen.

Wer Muskeln aufbauen will, braucht am Tag lediglich 1,6 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht (bei 75 kg sind dies 120 g) – wer sich kaum sportlich betätigt wesentlich weniger. Muttermilch enthält nur 6% Protein und reicht dennoch aus, damit sich die Muskulatur des Babys vollständig entwickelt.

Proteine alleine reichen nicht aus

Zellen benötigen Protein, da sie unter anderem aus diesen bestehen. Doch unser Körper benötigt auch Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralien, Antioxidantien und Öle, um einwandfrei zu funktionieren. Daher ist eine ausgewogene, das heißt vielseitige Ernährung, unerlässlich für einen gesunden Organismus.

P.S. Erfahren Sie mehr über pflanzliches Eiweiß:

http://youtu.be/beYRBOOl6vQ


pfannkuchen

Kohlenhydratreiche Speisen machen uns weniger satt als wir glauben – laut einer neuen Studie steigern sie sogar das Verlangen nach weiteren Speisen dieser Art.

Doch was sind Kohlenhydrate eigentlich?

Nahrungsmittel lassen sich in drei Mikronährstoff-Gruppen einteilen: Kohlenhydrate, Proteine und Fette. Zu den Kohlenhydraten, auch Saccharide genannt, gehören vor allem Zucker und Stärken. Kohlenhydratreiche Nahrungsmittel sind zum Beispiel Getreidesorten wie Reis, Weizen, Mais, Hirse, Roggen, Hafer, stärkehaltige Getreideprodukte wie Brot, Nudeln, Kuchen, aber auch Kartoffeln und Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen und Linsen.

Wenn man kohlenhydratreiche Mahlzeiten wie zum Beispiel Pfannkuchen mit Zucker (zum Frühstück) oder Nudeln mit Ketchup (zu Mittagessen) isst, steigt der Blutzuckerspiegel rapide an, was wiederum zur Ausschüttung von Insulin führt – einem Hormon, das die Konzentration von Glukose (Einfachzucker) im Blut senkt. Wenn kein erhöhter Energiebedarf vorliegt (zum Beispiel bei gewöhnlicher Bürotätigkeit), wird ein großer Teil der Glukose in den Fettzellen gespeichert. Die Kohlenhydrataufnahme unterbricht also nicht nur den natürlichen Fettverbrennungsprozess im Körper, sondern kehrt diesen auch um. Gleichzeitig sind Kohlenhydrate genau die Nahrung, die kariesverursachende Bakterien so lieben – Ihr Zahnarzt aus Luzern, Basel oder Zürich wird sich also freuen…

Neue Studie untersucht Auswirkungen von kohlenhydratreichen Mahlzeiten

Laut einer neuen, an der Harvard Medical School durchgeführten Studie, machen uns kohlenhydratreiche Mahlzeiten hungriger als Mahlzeiten die mehr Proteine (Eiweiße wie sie zum Beispiel in Fleisch, Fisch, Eiern und Käse enthalten sind) und Ballaststoffe (unverdauliche Nahrungsbestandteile, wie sie vor allem in Obst, Gemüse, aber auch in Knäckebrot zu finden sind) enthalten.

Die Studie zeigt, dass vier Stunden nach der Einnahme von kohlenhydratreichen Mahlzeiten Bereiche im Gehirn, die mit Verlangen und Belohnung in Verbindung stehen, aktiver sind als nach der Einnahme von Mahlzeiten mit einer niedrigeren „glykämischen Last“. (Diese gibt Auskunft über die Auswirkung eines Nahrungsmittels auf den Blutzuckerspiegel.) Das Resultat: Wir sind nicht nur hungriger, sondern wollen auch mehr von derselben Speise.

Die Forscher glauben darüber hinaus, dass wenn man diesem Verlangen nachgibt, also immer wieder kohlenhydratreiche Speisen zu sich nimmt, die Empfindlichkeit im Gehirn für den Botenstoff Dopamin, das im Volksmund als Glückshormon bezeichnet wird, abnimmt, was wiederum das Verlangen nach kohlenhydratreiche Lebensmitteln steigern und die Fähigkeit, diese Impulse kontrollieren zu können, stören kann.

Aufbau der Studie

Bei der Studie aßen zwölf übergewichtige oder fettleibige Personen entweder eine Mahlzeit mit einer hohen glykämischen Last (einschließlich raffiniertem Zucker oder Kohlenhydraten) oder einer niedrigen glykämischen Last. Die Mahlzeiten enthielten gleich viele Kalorien, besaßen den gleichen relativen Protein-, Kohlenhydrat-und Fettanteil und wurden von den Teilnehmern als gleich schmackhaft bewertet.

Im Laufe der nächsten Stunden (nach den Mahlzeiten) wurde nicht nur das Blut der Teilnehmer untersucht, um die Reaktion des Körpers auf die Mahlzeit zu überprüfen. Sie mussten auch ihr Hungergefühl einschätzen und die Aktivität ihres Gehirns wurde mithilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie untersucht.

Obwohl beide Mahlzeiten ähnliche subjektive Reaktionen verursachten (beide wurden als positiv bewertet), waren die Reaktionen in den Gehirnen und dem Blut sehr gegensätzlich. Diejenigen, die eine Mahlzeit mit einer hohen glykämischen Last gegessen hatten, hatten nach vier Stunden einen niedrigeren Blutzuckerspiegel und gaben an, dass sie sich hungriger fühlten als solche, die eine Mahlzeit mit einer niedrigen glykämischen Last zu sich genommen hatten.

Auch die Aktivität im Belohnungszentrum des Gehirns sowie in Regionen, die Geruch und Geschmack verarbeiten, war bei Probanden, die eine Mahlzeit mit einer hohen glykämischen Last gegessen hatten, signifikant höher bei Teilnehmern, die eine Mahlzeit mit einer niedrigen glykämischen Last zu sich genommen hatten.

Fazit

Diese Ergebnisse ließen die Forscher zur folgender Schlussfolgerung kommen: Die oben genannten Kombinationen physiologischer Reaktionen können Heisshungerattacken begünstigen (vor allem auf kohlenhydratreiche Speisen), was wiederum zu Überernährung führen kann. Darüber hinaus ist die kohlenhydratreiche Ernährung nicht besonders zahnfreundlich – wie Ihnen jeder Zahnarzt in Luzern, Bern oder Basel bestätigen wird.

Besonders kohlenhydratreiche Nahrungsmittel sollten also eher gemieden werden. (Es sei denn, es steht eine längere körperliche Aktivität bevor.) Stattdessen empfehlen sich protein- und ballaststoffreiche Lebensmittel, die keinen Blutzuckerspiegelabsturz verursachen.

Es gibt zahlreiche Ernährungsformen, bei denen der Kohlenhydratanteil an der täglichen Nahrung reduziert wird – in diesem Zusammenhang sollte auch die sogenannte Paleo-Diät erwähnt werde, bei der allerdings hochglykämische Nahrungsmittel erlaubt sind.

P.S. Hier finden Sie eine Liste mit Nahrungsmitteln mit einer hohen und niedrigen glykämischen Last.