gartenbau

Der Frühling ist endlich da und viele widmen sich zu dieser Jahreszeit dem Garten. Wenn diese Arbeit über das reine An- bzw. Bepflanzen hinausgeht, sollte man allerdings aufpassen. Denn beim Gartenbau reicht der „grüne Daumen“ alleine leider nicht aus.

Erst Recht, wenn es um die (Neu-)Gestaltung und/oder Bau des Gartens geht, einen Swimmingpool, Schwimmteich, Mauern, Treppen, Beläge, Terrasse, Stauden, etc. geht, sollte man möglichst Profis beauftragen, die sich mit solchen Arbeiten auskennen, damit Sie noch lange Freude an Ihrem Garten haben. Die Rede ist also von einer Gartenbau Firma, die auch (lästige und zeitraubende) Pflegearbeiten übernehmen kann.

Wer den Garten neugestalten will, sollte zunächst die bestehende Situation analysieren und überlegen, was genau einen stört und wie der neue Garten aussehen soll. Störende Elementen sollten als erstes entfernt werden. Anschließend können Sie sich einen Notizblock und Stift nehmen und eine Skizze vom neuen Garten machen. Überlegen Sie, um welche Elemente Sie den Garten ergänzen wollen, wo diese platziert werden sollen, welches Material Sie bevorzugen etc.

Wenn Sie sich unsicher sind, lassen Sie sich von einer Gartenbau Firma beraten – kostenlos und unverbindlich (z.B. per E-Mail, damit Sie alles bereits schriftlich haben). Natürlich können Sie sich auch in einem Gartencenter oder der Gartenabteilung eines Baumarkts beraten lassen.

Der Gartenbau ist wahrlich eine Wissenschaft für sich und sollte keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Wer einfach nur einen neuen Rasen benötigt, kann sich für einen Rollrasen entscheiden, der schnell und einfach über den alten Rasen ausgerollt wird. Anschließend sollte der neue Rasen etwa drei Wochen lang feucht gehalten werden; nach zwei Wochen darf dieser zum ersten Mal betreten werden. Wer lediglich über unschöne Rasenlücken klagt, sollte sich über sogenannte Rasen-Pads informieren, die Rasensaat, Keimsubstrat und Rasendünger enthalten und direkt auf die betroffene Stelle ausgelegt werden.

Beim Gartenbau sollte man sich vor der eigentlichen Arbeit gut informieren bzw. beraten lassen, denn dabei kann man viele kostspielige Fehler machen, die eigentlich vermeidbar sind.


GemüsegartenDie Ernte von selbst gezüchtetem Gemüse, das ist der Traum vieler Gartenbesitzer. Doch meistens scheitert das Vorhaben an fehlendem Know-how oder aus dem Mythos heraus, dass man für einen Gemüsegarten viel Platz braucht. Schon auf sehr begrenztem Platz lässt sich ein vielfältiger Gemüsegarten, ohne dass man dafür Botanik-Experte sein muss oder übermäßig viel Zeit investieren muss.

Die Planung Ihres Gemüsegartens

Zunächst einmal müssen Sie sich darüber im Klaren sein, ob Sie auf Vielfalt oder Menge setzen. Möchten Sie viele Gemüsesorten anbauen oder nur ihr Lieblingsgemüse und davon reichlich? Haben Sie einen Garten oder nur einen Balkon oder Terrasse, auf dem Sie gerne ein Hochbeet anlegen möchten? Eine gute Anbauplanung ist eigentlich schon die halbe Miete zum Ernte-Erfolg bei jeder Jahreszeit. Auch die Abgrenzung der einzelnen Felder sollte so durchdacht sein, dass ein durchschnittlich großer Mensch von beiden Seiten gut an das Gemüse herankommt. Die optimale Breite eines Beetes liegt bei etwa 1,30 Meter.

Welches Gemüse soll ich anbauen?

Sobald Sie den Grundriss Ihres Gemüsegartens haben, sollten Sie sich daran machen, zu überlegen, welche Gemüsesorte Sie wo und wann anpflanzen. Dabei muss man die Wachstumszeit der jeweiligen Pflanzen wissen. Gemüsesorten wie Kartoffeln, Möhren, Gurken oder Mais sind sogenannte Hauptkulturen und haben eine lange Wachstumszeit. Vor- und Nachkulturen hingegen sind Gemüsesorten, die nicht so lange brauchen. Dazu zählen Buschbohnen, Feldsalat, Kohlrabi, Spinat und Radieschen.

Bei der Planung des Gemüseanbaus sollte man nun immer eine Hauptkultur mit einer Vor- oder Nachkultur planen, die zeitlich versetzt, im selben Beet angebaut werden können. Das heißt also, Sie sähen eine Vorkultur aus und erst nach dessen Ernte sähen Sie die Hauptkultur. Nachkulturen werden nach der Ernte der Hauptkultur gesät. So ist zum Beispiel der frostunempfindliche Feldsalat eine hervorragende Nachkultur für Kohlsorten.

Grundsätzlich gilt: Gemüsesorten, die im selben Beet angepflanzt werden, sollten am besten von einer unterschiedlichen Pflanzenfamilie stammen und einen unterschiedlichen Nährstoffbedarf haben. Außerdem ist es wichtig, dass man die Gemüsesorten von Jahr zu Jahr wechseln sollte, um eine einseitige Nutzung der Nährstoffe im Boden vorzubeugen. So sollte man auch eine zweijährige Folge von Pflanzen aus der gleichen Familie, also beispielsweise Rotkohl und Kohlrabi, verhindern.