apfel fructose

Heutzutage gehen die meisten Ernährungsexperten davon aus, dass Zucker, auch Fruchtzucker, schlecht für die Gesundheit ist. Doch laut einer neuen Meta-Studie hat Fruchtzucker (Fructose) keinen negativen Effekt auf das Gewicht, Blutdruck oder die Harnsäure.

Viele Ernährungsexperten, aber auch Forscher glauben, dass Zucker, auch Fruchtzucker, schlecht für die Gesundheit ist, weil es angeblich zu einer Gewichtszunahme, Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Diabetes und dem Metabolischen Syndrom führt.

Doch eine neue Meta-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Fructose oder Fruchtzucker keinen negativen Effekt auf das Gewicht, den Blutdruck, die Triglycerid-, Insulin- und Harnsäure-Werte hat.

Allerdings weisen die Forscher in ihren Ergebnissen explizit darauf hin, dass Fruchtzucker im Übermaß zu einer Gewichtszunahme führt. Wenn andere Kohlenhydrate durch eine in Kalorien gleichwertige Menge Fruchtzucker (Fructose) ersetzt wurde, konnten keine Gewichtszunahmen festgestellt werden.

Da Fructose relativ kalorienreich ist, kann das „Zuviel“ recht schnell erreicht werden – die „überschüssigen“ Kalorien werden dann als Fett gespeichert und machen sich umgehend auf der Waage bemerkbar.

Darüber hinaus machen die Forscher darauf aufmerksam, dass die meisten „Zucker-Studien“ mit Tieren, insbesondere Ratten durchgeführt werden, und diese Ergebnisse nicht eins zu eins auf Menschen übertragbar sind. Zum einen weil Tiere Kohlenhydrate anders verarbeiten als Menschen. Bei Tieren werden mindestens 50% der zugeführten Kohlenhydrate in Fett(-säuren) umgewandelt – bei Menschen sind Werte von nur 10% sehr schwer zu erreichen. (z.B. bei starker Überernährung)

Zum anderen, weil diese in den Versuchen 60% ihrer Energie am Tag aus Fructose erhielten, die meisten Menschen jedoch kaum mehr als 10% ihrer Energie am Tag aus Fructose erhalten. Eine kohlenhydrat- oder fructosereiche Ernährung führt also nicht zu einer Fettablagerung und damit einer Gewichtszunahme. Laut den Forschern wird 50% der Fructose in Glucose (Traubenzucker) gespaltet, 25% zu Laktaten und mehr als 15% zu Glykogen.

Fruchtzucker in Maßen, wie sie durch den Verzehr von Früchten (vor allem von niedrig glykämischen Früchten wie Äpfeln) erreichbar sind, hat laut den Forschern sogar einen gesundheitsfördernden Effekte, weil die Fruchtzuckerzunahme mit einer Reduktion des Hämoglobin A1c (HbA(1c)) einhergeht – ohne negative Auswirkungen auf das Körpergewicht, den Blutdruck oder die Harnsäure.

Fruktose ist alles andere als reines Gift, wie einige Ernährungsexperten oder sogar Ärzte es uns glauben lassen wollen. Die Forscher weisen darauf hin, dass gerade der Glaube, Früchte als Quelle von Fructose seien schlecht, schlecht für die Gesundheit ist. Viele Ärzte empfehlen ihren Patienten, keine Früchte zu essen, weil diese viel Fructose enthalten. Dies ist definitiv ein falscher Ansatz. Fructose in Maßen in alles andere als schädlich, sondern sogar gesund. Eine gesunde, also ausgewogene Ernährung schließt grundsätzlich keine natürlichen Lebensmittel aus.

Mehr über Fruchtzucker erfahren Sie in diesem Video (allerdings liegt der Fokus hier auf dem Nahrungsmitteln künstlich zugesetztem Fruchtzucker und nicht dem natürlichen Fruchtzucker, wie dieser in Früchten wie z.B. Äpfeln, Birnen oder Trauben enthalten ist):

Solange können Sie ruhig dem Genuss frönen und jetzt Früchte online bestellen bei www.fruechtebox-express.ch


gesunde ernährung

Grundsätzlich will sich jeder gesund ernähren. Doch dieses Vorhaben scheitert oft daran, dass man gar nicht weiß, wie eine „gesunde Ernährung“ eigentlich aussieht. Was bedeutet es, sich gesund zu ernähren?

Ausgewogene Ernährung

Eine gesunde Ernährung ist vor allem eines: ausgewogen und natürlich. Das bedeutet, dass man vor allem vermeiden sollte, sich einseitig zu ernähren, also zum Beispiel immer wieder ein und dieselbe Speisen zu essen. Nur eine ausgewogene Ernährung, bei der man sowohl Proteine, als auch (gesunde) Fette und Kohlenhydrate zu sich nimmt, versorgt unseren Körper ausreichend mit Nährstoffen, die er braucht. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist erforderlich, um physisch, aber auch mental topfit zu bleiben. “Natürlich” bedeutet, dass vor allem verarbeitete Lebensmittel gemieden werden sollten.

Welche Lebensmittel sind gesund?

Um sich gesund ernähren zu können, muss man jedoch auch wissen, welche Lebensmittel “gesund” sind. Überaus gesund ist Gemüse jeder Art (vor allem Brokkoli, Radieschen, Karotten, Spinat, Tomaten, Paprika, Kohl, Knoblauch) – grundsätzlich kann man hiervon essen, wie viel man will, denn es ist meist sehr kalorienarm, enthält jedoch viele wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe.

Auch Obst darf ohne Reue verzehrt werden, allerdings sollte der Konsum besonders zuckerhaltiger Obstsorten eingeschränkt werden (z.B. Bananen, Datteln, Trauben, Feigen, Melonen, Rosinen sowie generell alle Trockenfrüchte). Besonders empfehlenswert sind Avocados, Oliven, Brombeeren, Grapefruits, Limonen, Himbeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren und Äpfel.

Gesunde und ungesunde Fette

Wenn es um Fette geht, sollte man keinesfalls versuchen, grundsätzlich Fett zu vermeiden, denn es gibt „gute“ und „schlechte“ Fette. Fischöl zum Beispiel ist reich an „guten“ Fetten (Omega-3-Fettsäuren), die die Cholesterinwerte und sogar das Risiko für Herzerkrankungen reduzieren. Omega-3-reiche Fischsorten sind vor allem Lachs, Sardellen, Sardinen, Hering und Makrele. Auch kaltgepresstes Olivenöl ist überaus empfehlenswert. Darüber hinaus enthalten Nüsse viele gesunde Fettsäuren (sind allerdings auch sehr kalorienreich).

„Schlechte“ Fette sind gesättigte Fette (in der Regel finden sich hierzu Angaben auf der Lebensmittelverpackung), aber auch trans-Fettsäuren, also gehärtete Fette, die koronaren Herzkrankheiten (Arteriosklerose, Herzinfarkt) verursachen. Diese findet man vor allem in frittierten Produkten (Pommes Frites, Kartoffelchips, Backwaren, Blätterteig, Instantsuppen, Kekse, Bratfette, Fertiggerichten, Backwaren, Margarine, Kuchen, aber auch Frühstücksflocken mit Fettzusatz). Mehr über Fette erfahren Sie in diesem Video:

Fleisch, das viel Protein enthält, darf durchaus gegessen werden, allerdings sollte verarbeitetes Fleisch gemieden werden (Würste, Hot Dogs etc.)

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate wie sie in Zucker, Brot und Backwaren, Pasta, Nudeln, Frühstücksflocken enthalten sind, sind in den letzten Jahren als Dickmacher in Verruf geraten – teilweise zu Recht, denn diese sorgen für eine Insulinausschüttung, bei der die Kohlenhydrate in Fett eingelagert werden. Doch nicht alle Kohlenhydrate sind schlecht: Gemieden werden sollte vor allem Zucker (dieser ist auch im Ketchup, Fruchtsäften, Limonaden etc.) enthalten. Zucker schadet bekanntermaßen den Zähnen und fördert die Entwicklung von Parodontitis – der Ursache Nummer eins für Zahnverlust, der letztlich teuren Zahnersatz erforderlich macht. Komplexe Kohlenhydrate wie sie z.B. in Vollkornprodukten (Vollkornbrot) enthalten sind, dürfen jedoch sorgenfrei konsumiert werden.