pommes frites schaden gesundheit

Einige Lebensmittel können dabei helfen, abzunehmen, andere stimulieren kognitive Funktionen und verbessern das Gedächtnis. Doch es gibt auch eine Vielzahl an Nahrungsmitteln, die teilweise sehr negative Auswirkungen auf das Gehirn haben und die aus diesem Grund gemieden werden sollten. Hier sind 7 Nahrungsmittel, die einen negativen Effekt auf Ihre Intelligenz haben:

1. Zucker.
Zucker und zuckerhaltige Produkte wirken sich nicht nur negativ auf die Figur (überschüssiger Zucker wird als Fett gespeichert), sondern auch auf die Gehirnfunktionen aus. Langfristiger Konsum von Zucker hat einen negativen Effekt  auf die Lernfähigkeit. De facto verlangsamt ein konstant hoher Zuckerkonsum die Gehirntätigkeit und schwächt das Erinnerungsvermögen. Regelmäßiger Konsum von Süßigkeiten und Limonade ist also pures Gift für die Intelligenz. Zwar benötigt das Gehirn „Zucker“, um einwandfrei zu funktionieren, jedoch nicht in Form von Haushaltszucker (Tafelzucker), also Saccharose (Zweifachzucker, der aus Glucose und Fructose besteht), sondern in Form von komplexen Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten (also natürlichen Lebensmitteln), die im Körper zu Einfachzucker Glucose (Traubenzucker) verarbeitet werden, wie dieser auch in der Natur vorkommt.  Süße Lebensmittel, die den natürlichen „Zucker“ Fructose (Fruchtzucker) enthalten, wie Äpfel, Birnen, Weintrauben, aber auch Honig (dieser sollte allerdings in Maßen konsumiert werden) sind weniger bedenklich.

Mehr über die negativen Auswirkungen von Zucker auf den Körper erfahren Sie in diesem Video (in Englisch):

2. Junk Food.
Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass ungesundes Essen wie Junk Food (fett- und zuckerreich) die Produktion von chemischen Botenstoffen im Gehirn verändern kann, was zu Symptomen führen kann, die mit Depression und Angst in Verbindung gebracht werden. Regelmäßiger Konsum von Junk Food führt zu einer Desensibilisierung für den Botenstoff Dopamin, der im Volksmund auch als „Glückshormon“ bezeichnet wird, was dazu führt, dass man im Laufe der Zeit immer mehr Junk Food braucht, um die erhoffte Befriedigung zu erreichen. Darüber hinaus unterstützt Dopamin auch kognitive Funktionen, die Lernfähigkeit, Aufmerksamkeit, Motivation und Gedächtnis, sodass ein Ungleichgewicht im Dopaminspiegel im Gehirn entsprechend negative Konsequenzen haben kann.

Warum wir Junk Food mögen, erfahren Sie in diesem Video (in Englisch):

3. Frittierte, verarbeitete oder vorgekochte Speisen.
Fast alle verarbeiteten Lebensmittel enthalten Chemikalien, Farbstoffe, Zusatzstoffe, künstliche Aromen, Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker, die sich negativ auf das Verhalten und die kognitiven Funktionen auswirken können. Frittierte oder verarbeiteten Lebensmittel zerstören auf lange Sicht sogar Nervenzellen im Gehirn. Einige Öle sind gefährlicher als andere – Sonnenblumenöl gilt als eines der giftigsten, während Olivenöl sogar der Gesundheit nützt. Frittieröl enthält viele Transfette. Transfett-Säuren sind ungesättigte Fettsäuren, die vor allem in industriell produzierter Nahrung zu finden. Sie verursachen eine ganze Reihe von Problemen, von Herzproblemen (Herzinfarkt, Arteriosklerose) bis zu erhöhtem Cholesterinspiegel und Übergewicht. Außerdem sind sie auch schlecht für das Gehirn, weil sie dieses träge machen und das Risiko eines Schlaganfalls erhöhen. Ein langfristiger Konsum von frittierten (also transfettreichen) Speisen führt zu einer Schädigung der Arterien, was wiederum zu einer Schrumpfung des Gehirns führt, wie sie z.B. bei der Alzheimer-Krankheit vorliegt. Transfette findet man vor allem in Pommes Frites (Frittieröl!), Kartoffelchips, Keksen, Backwaren (auch im Blätterteig), aber auch Instant-Suppen und Frühstücksflocken. Bei Ferien in der Türkei, Ägypten oder Mallorca sollten Sie also am Buffet vor allem frittierte Speisen meiden (auch frittierten Tisch, sofern sich die frittierte Kruste nicht entfernen lässt). Genau wie frittierte Lebensmittel wirken verarbeitete oder vorgekochte Lebensmitteln auf das zentrale Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) und sie erhöhen sogar das Risiko der Entwicklung einer degenerativen Gehirnerkrankung des Gehirns (wie z.B. Alzheimer) später im Leben.

4. Salz.
Die meisten wissen, dass salzige Nahrungsmittel den Blutdruck steigern beeinflussen und schlecht für das Herz sind. Doch Untersuchungen zeigen, dass sehr salzige Lebensmittel (natriumreich) die kognitiven Funktionen negativ beeinflussen können. De facto hat der Konsum von salzigen Lebensmitteln und Nikotin ähnliche Auswirkungen wie der von Drogen, da ein Verzicht starke Entzugserscheinungen und einem starken Verlangen nach salzigen Lebensmitteln führen kann.

5. Getreide (ausgenommen Vollkorn).
Alle Arten von Getreide haben Einfluss auf Gehirnfunktionen und die allgemeine Gesundheit – bis auf Vollkorn, das sehr reich an Ballaststoffen ist und vorzeitige Gefäßalterung verhindert. Bei einem regelmäßigen Konsum von Getreide altert der Körper schneller und auch das Gedächtnis kann betroffen sein. Statt Weißbrot sollte man also zu komplexen Kohlenhydraten greifen, wie sie im Vollkorn zu finden sind.

6. Künstliche Süßstoffe.

Obwohl künstliche Süßstoffen weniger Kalorien enthalten als gewöhnlicher Tafelzucker, sind viele Ernährungsexperten überzeugt, dass sie mehr schaden als nützen. Laut einer Studie erhöht ein hoher Konsum das Blasenkrebsrisiko. Ein langfristiger Konsum von hohen Mengen kann auch die kognitiven Fähigkeiten negativ beeinflussen.

P.S. Die Ernährung kann sogar signifikante Verhaltensänderungen bewirken:

http://youtu.be/Ii_XXtXAtj0


ÖlKalorienarm kochen ist nicht immer einfach. Oft kommen beim Essen Fette und Öle auf den Tisch, die den Körper schädigen. Welche Öle Sie ohne Bedenken zum Kochen, Backen oder Braten verwenden können, lernen Sie hier:

Gute und schlechte Fettsäuren kennen

Um zu entscheiden, ob ein Öl gesund ist, muss man erst verstehen, dass Öle aus unterschiedlichen Fettsäuren bestehen. Diese Fettsäuren können entweder (mehrfach) ungesättigt oder gesättigt sein oder gar Transfette darstellen. Besonders gesund sind die ungesättigten Fettsäuren, da sie eine wichtige Rolle für unsere Zellen spielen. Da der Körper die ungesättigten Fettsäuren nicht selbst herstellen kann, müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden. Unbedingt vermeiden sollte man die Transfette, welche für die Entstehung einer Arteiosklerose verantwortlich gemacht werden können.

Gesunde Öle

Rapsöl, oder auch “Flüssiges Gold” genannt, ist bei Ernährungswissenschaftler eines der besten Öle, die Sie für Ihre Ernährung verwenden können. Es liefert eine Reihe einfach und mehrfach ungesättigter Fettsäuren, welche nachweislich den Cholesterinspiegel senken und sehr gut gegen Entzündungen wirken. Es schützt unserer Adern vor Verkalkung und verringert das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls.

Das bekannte und vielseitig verwendbare Olivenöl sollte als kalt gepresste Variante konsumiert werden, da es dann besonders viel der einfach ungesättigten Ölsäure enthält und wertvolle Antioxidanten liefert.  Wer regelmäßig Olivenöl zum Kochen verwendet, kann das Risiko von Brust- und Darmkrebs verringern, da das Olivenöl die Zellwände stabiler und weniger anfällig für freie Radikale macht. Olivenöl kann man auch zum Braten von Speisen bis zu 180 Grad verwenden.

Auch beim Sonnenblumenöl sollten Sie die kalt gepresste Form wählen. Sonnenblumenöl, welches ganz natürlich in unserer Haut vorkommt, liefert eine Schutzbarriere vor Bakterien, Viren und Pilzen und reguliert den Feuchtigkeitshaushalt unserer Haut. Schadstoffe, die in der Luft vorkommen, wie zum Beispiel Ozon, werden durch das Vitamin E im Sonnenblumenöl unschädlich gemacht und schützt unsere Hautzellen vor den UV-Strahlen. Das dünne Einreiben der Haut mit Sonnenblumenöl lindert Ekzeme und Juckreiz. Man kann dieses Öl gut mit anderen Ölen kombinieren, wobei zwei Esslöffel am Tag den Tagesbedarf decken.