Rotwein Gesundheit
Rotwein
galt bereits in der Antike als Heilmittel. Seitdem hat sich an dieser Auffassung eigentlich relativ wenig geändert:  Ob ein Wein aus dem Elsass (aus diesem Gebiet kommen nur Weiß-, sondern auch Rotweine her), ein Cabernet Sauvignon, ein Merlot oder ein Spätburgunder – die Auffassung, dass moderater Weingenuss förderlich für die Gesundheit ist, ist weit verbreitet.

Gesundheitlichen Vorteile von Rotwein
Rotweintrinker, die diesen in Maßen zu sich nehmen, sollen ein niedrigeres Risiko zur Entwicklung von insgesamt mehr als 20 verschiedenen Krankheiten und gesundheitlichen Problemen besitzen.
Rotwein soll beispielsweise diverse Krebsarten (unter anderem auch Brustkrebs) vorbeugen können (Quelle) und einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System haben (insbesondere Arteriosklerose oder Arterienverkalkung verhindern können; Quelle) Während moderater Alkoholkonsum generell Arteriosklerose verhindern können soll, sei der der Effekt bei Rotwein am stärksten.
Rotwein wird auch mit niedrigeren Depressionsraten in Verbindung gebracht (Quelle). Die Antioxidantien im Rotwein sollen außerdem den Level des schlechten Cholesterins im Blut senken und den des guten Cholesterins steigern können (Quelle) und den Blutzucker besser regulieren können, indem die dessen Fluss verlangsamen und damit abrupten Blutzuckeranstieg vermeiden. (Quelle)
Interessant sind auch die Ergebnisse einer vor kurzem veröffentlichten Langzeitstudie, bei der mehr als 19.000 Frauen über einen Zeitraum von 13 Jahren beobachten wurden. Laut dieser Studie haben Frauen, die wenig bis moderat Alkohol konsumieren, ein geringes Risiko, übergewichtig zu werden. Rotwein hätte dabei den stärksten Effekt auf das Gewicht. (auch Weißwein, Bier und Liquor wurden getestet)
Nicht zuletzt sind einige Forscher auch überzeugt davon, dass Rotwein den Alterungsprozess verlangsamen kann, indem es Enzyme aktiviert, die bei der Reparatur der DNA, also der Gene und der inneren, biologischen Uhr eine wichtige Rolle spielen.

Wein oder Lebensstil?
Allerdings sehen einige Forscher die Ursache der gesundheitlichen Vorteile nicht im gemäßigten Weinkonsum, sondern darin, dass Personen, die Wein in Maßen konsumieren, zumeist aus der Mittelschicht stammen, die finanziell relativ gut gestellt (und es sich damit überhaupt leisten können, regelmäßig Wein zu trinken) und gebildet sind, sich relativ gesund ernähren und regelmäßig Sport treiben – alles Faktoren, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Abstinenzler dagegen hätten einen niedrigeren soziökonomischen Status und eine schlechtere Bildung sowie weniger und schlechtere soziale Beziehungen. Entscheidend für den positiven Effekt auf die Gesundheit sei also der Lifestyle, der Lebensstil, nicht der Wein.

Wein nie als Problemlöser ansehen
Wenn der Lebensstil also zu wünschen übrig lässt, hilft auch das tägliche Gals Weinrot kaum. Im Gegenteil: dieses kann leicht dazu verführen, mehr und öfter zu konsumieren. Und dann sind die Effekte von Rotwein alles andere als gesundheitsförderlich, sondern fatal. Wein sollte also idealerweise nicht bei Problemen herangezogen oder gar als Lösung von Problemen angesehen werden. Wenn man dagegen insgesamt einen gesunden Lebensstil pflegt, sich also gesund ernährt, regelmäßig sportlich betätigt, soziale Kontakte pflegt und auch etwas für seine geistige Gesundheit tut (z.B. Rechnen im Kopf, Fremdsprachen lernen, Einkaufsliste merken, Musizieren etc.), kann auch ein Glas Rotwein am Abend nicht schaden.


rotes fleisch

Viele Menschen achten entweder kaum oder aber zu strikt auf ihre Ernährung. Dabei werden häufig ein- und dieselben Fehler gemacht. Hier sind fünf typische Ernährungsfehler, die Sie vermeiden sollten:

1) Kein rotes Fleisch. Viele Menschen versuchen, gar kein rotes Fleisch zu essen, um schlank zu werden. Doch es ist wenig sinnvoll, rotes Fleisch komplett zu meiden, denn es enthält viele wichtige Nährstoffe, die unser Körper (unter anderem für den Muskelaufbau) braucht, wie Eisen, Zink und Vitamin B12. Entscheiden Sie sich stattdessen für magere Varianten wie Lendensteak, Wildfleisch und reduzieren Sie die Portionsgröße.

2) Keine Abwechslung. Wenn Ihr Ernährungsplan sehr einseitig ist, steigt das Risiko, dass Sie sich langweilen, aber auch, dass Ihr Körper nicht genügend Nährstoffe bekommt. Bei strikten Diäten wächst das Verlangen nach Speisen, die verboten sind, das unsere Willenskraft unnötig auf die Probe stellt. Versuchen Sie also Abwechslung in ihren Speiseplan zu bringen und gönnen Sie sich hin und wieder Ihr Lieblingsessen. (Warum Sie dabei nicht übertreiben sollten, erfahren Sie hier.)

3) Nahrungsergänzungsmittel statt frisches Gemüse und Obst. Zugegebenermaßen: (Grünes) Gemüse ist nicht unbedingt sehr schmackhaft. Entsprechend selten steht es auf dem Speiseplan vieler Menschen. Um dennoch wichtige Vitamine zu bekommen, nehmen viele Nahrungsergänzungsmittel in Form von Pillen, Kapseln oder Pulver. Doch wie der Name es schon sagt sollte diese Mittel nur als Ergänzung und nicht als Ersatz angesehen werden.

4) Frisches Obst und Gemüse ist viel gesünder als tiefgefrorenes. Tiefgefrorenes Gemüse kann ebenso nahrhaft sein wie frisches und ist dabei sogar praktischer im Gebrauch, weil es haltbarer ist. Grundsätzlich ist frisches Obst und Gemüse – am bestem vom Wochenmarkt –vorzuziehen, doch wenn Sie dieses nicht bekommen können, bekommen Sie auch mit dem tiefgekühlten Obst und Gemüse in der Regel die gleichen Nährstoffe. Überprüfen Sie jedoch vorab auf der Verpackung, ob eventuell Zusatzstoffe hinzugefügt wurden. Wenn dies der Fall ist, sollten Sie das Produkt meiden.

5) Sportgetränke während des Trainings. Wenn Ihr Training nur von mäßiger Intensität ist und Sie nicht länger als 30 Minuten trainieren, ist es in der Regel nicht notwendig, zu trinken. Allerdings wird Wasser auch nicht schaden. Doch viele trinken während des Trainings sogenannte „Sportgetränke“, die teilweise recht viel Zucker und Kalorien enthalten. Damit macht man sich den Trainingseffekt teilweise zunichte. Erst wenn Sie über eine Stunde trainieren (also zum Beispiel joggen gehen), sind solche Getränke überhaupt erforderlich.