Herbstzeit ist bekannterweise Erkältungszeit. Doch erkaeltung was tunwarum gibt es eigentlich gerade im Herbst so viele Erkältungen, wie kann man sich davor schützen und was hilft wirklich, wenn es einen „erwischt“ hat?

Herbstzeit ist Erkältungszeit
Unter einer Erkältung versteht man eine akute Infektionskrankheit (grippaler Infekt) der Schleimhaut der Nase, Hals und/oder Bronchien. Zwar kann Kälte allein keine Erkältung auslösen, doch führt eine kalte Umgebung dazu, dass sich die Blutgefäße verengen. Die verringerte Durchblutung resultiert in einer schlechteren Abwehr der Krankheitserreger, da die weißen Blutkörperchen schlechter zu den Erregern transportiert werden. Und die Krankheitserreger, vor allem die Rhinoviren, die zu 40 Prozent für Erkältungen verantwortlich sind, lieben nass-kaltes Klima, das im Herbst herrscht. Darüber hinaus steigt im Herbst das Ansteckungsrisiko, weil sich mehr Menschen zusammen in warmen, geschlossenen Räumen aufhalten.

Vorbeugung
Im Gegensatz zur Grippe gibt es gegen Erkältungen keine Impfung. Grundsätzlich gilt, dass ein starkes Immunsystem die beste Vorbeugung einer Erkältung ist. Dazu gehört auch eine gesunde, ausgewogene Ernährung, die den Organismus mit ausreichend Vitaminen (insbesondere Vitamin C, A und E) versorgt. Viel Vitamin C findet man unter anderem in Petersilie, Grünkohl, Rosenkohl, Brokkoli, Paprika, Spinat, Kiwi, Erdbeere, Zitrone und Orange. Viel Vitamin A findet man vor allem in Rinds- und Hühnerleber, aber auch in Süßkartoffeln und Karotten. Vitamin E ist Bestandteil aller tierischen Zellmembranen und findet sich vor allem in pflanzlichen Ölen wie Weizenkeimölen, Sonnenblumenöl und Olivenöl.

Bewegung
Wer seine Abwehrkräfte stärken will, sollte sich auch regelmäßig im Freien bewegen. Ideal sind moderate Ausdauersportarten wie Joggen (wichtig: nicht zu schnell laufen, im Herbst/Winter eine entsprechende Mütze tragen und nach dem Laufen warm halten) und Radfahren.

Wechselduschen, Schlaf und Stressvermeidung

Auch regelmäßige Wechselduschen (warm/kalt) können das Immunsystem stärken. Damit der Organismus optimal arbeiten kann, benötigt er auch ausreichend Schlaf und nach Möglichkeit wenig Stress. (Yoga, Meditation und andere Entspannungsübung können hierbei helfen) Nicht zuletzt sollte man gerade im Herbst (und Winter) die Füße, Hände, Hals und Kopf warm halten sowie die Hände regelmäßig mit warmem Wasser und Seife waschen. Eine Vorbeugung kann auch darin bestehen, den Kontakt zu erkrankten Personen oder aber generell geschlossene Räume mit vielen Menschen zu meiden.

Erkältet – was tun?
Wenn Sie sich trotz allem erkältet haben, sollten Sie Ihrem Organismus vor allem Ruhe gönnen, denn nur dann kann dieser die Erreger effektiv bekämpfen. Lassen Sie also den Sport ausfallen und meiden Sie die Sauna. Halten Sie sich nach Möglichkeit in einem warmen, jedoch nicht zu warmen Raum (20°C sind ausreichend) auf und vergessen sie nicht, diesen hin und wieder zu lüften (Stoßlüften).

Empfehlenswert sind auch heiße Früchtetees mit Zitrone und Honig und homöopathische, also natürliche Medikamente wie zum Beispiel Meditonsin (meditonsin.de), die die Selbstheilungskräfte des Organismus unterstützen. Diese besitzen im Gegensatz zu anderen Medikamenten keine Nebenwirkungen. (Mehr über natürliche Hausmittel erfahren Sie in unserem Artikel vom 25. Mai 2013.) Das Auskurieren einer Erkältung kann eine Woche und länger dauern und sollte daher möglichst ernst genommen werden.

In diesem Video erfahren Sie mehr über das Thema Erkältung:

http://youtu.be/cZzAfl9Kg5w


Nährstoffe SalatMit dem Frühling kommen auch wieder die Salate. Salat ist gesund und enthält kaum Kalorien und bietet sich daher als ideales Mittagessen an, vor allem an den warmen Tagen im Jahr. Durch sein großes Volumen und den hohen Wasseranteil sättigt ein Salat relativ gut, ohne dabei schwer im Magen zu liegen. Wenn es eine festere Malzeit sein soll, kombiniert man den Salat am besten mit einem gedünsteten Fisch oder kurz gebratenem Fleisch.

Wie man Salat richtig zubereitet

Um dem Verlust wertvoller Vitamine und Mineralien vorzubeugen, sollte man Salat nur kurz unter fließendem Wasser abwaschen. Die Blätter müssen gut abtropfen, sonst wird der Salat matschig. Das Dressing sollte man erst kurz vor dem Servieren hinzufügen, da die Blätter sonst ihre Stabilität verlieren und auch optisch nichts mehr hermachen. Auch das Salz entzieht den empfindlichen Blättern Wasser und lässt sie schnell zusammensacken.

Welche Salate liefern die meisten Nährstoffe?

Kopfsalat ist der beliebteste Salat unter den Schweizern, denn er enthält kaum Bitterstoffe und schmeckt deshalb sehr mild. Mit nur 11 Kalorien pro 100 Gramm ist er ein echtes Leichtgewicht und er liefert 13 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm Salat. Dabei stecken die meisten Vitamine in den dunkleren Blättern.

Der Eisbergsalat ist aufgrund seiner knackigen Struktur besonders im Sommer sehr beliebt. Auch er besteht wie der Kopfsalat zu etwa 95 Prozent aus Wasser und beinhaltet nur 13 Kalorien pro 100 Gramm Salat. Im Allgemeinen gilt Eisbergsalat als relativ nährstoffarm.

Der rot gefärbte Lollo Rosso stammt aus Italien und besitzt krause Blätter, welche einen herberen Geschmack als der Kopfsalat besitzen. Er liefert etwa 20 Kalorien pro 100 Gramm Salat und liefert Eisen und Kalium. In den dunkelroten Blättern verstecken sich wertvolle Pflanzenstoffe wie sie auch in Rotwein und Heidelbeeren vorkommen, Anthocyane, denen gesundheitsförderliche Eigenschaften nachgesagt werden.

Feldsalat ist einer der nährstoffreichste Salat und liefert nur 14 Kalorien pro 100 Gramm Blätter. 35 Milligramm Vitamin C stecken in 100 Gramm Feldsalat-Blättern. (Eine Orange liefert bei der gleichen Menge 50 Milligramm.) Außerdem beinhaltet Feldsalat den Vitamin A-Vorläufer Beta-Karotin und weist einen hohen Gehalt an Kalium, Eisen, Magnesium und Kalzium auf.

Der derzeitige Mode-Salat Rucola (Rauke) erinnern aufgrund ihrer Form an Löwenzahn und schmecken würzig bis scharf, weshalb sich Rucola hervorragend als Dekoration eignet. Genau wie beim Feldsalat liefert die Rauke wertvolle Vitamine, wobei sie sogar den Vitamin-C-Gehalt einer Orange schlägt. Satte 62 Milligramm Vitamin-C nimmt man mit 100 Gramm Blättern zu sich. Da die Blattstiele nitrathaltig sein können, sollte man diese immer abschneiden. Rucola enthält zudem viel Kalium, Kalzium und Eisen und beinhaltet etwa 25 Kalorien pro 100 Gramm.